Wider die Globalisierung

· VON Pierre Ibisch | Lars Schmidt.

· DATUM 9.2.2010 – 16:05 Uhr

· QUELLE ZEIT ONLINE, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik

Wir leben über unsere Verhältnisse. Doch für mehr Nachhaltigkeit müssen wir die Region zum ökonomischen Zentrum machen – und Verzicht üben.

Klimawandel und Öko-Krisen zeigen, dass unser bisheriges, auf Wachstum begründetes Entwicklungsmodell seine Grenzen erreicht. Und auch für die Armutsbekämpfung taugt es langfristig nicht. Abhilfe sollen moderne Nachhaltigkeitskonzepte schaffen. Aber wie schaut so ein Konzept überhaupt aus? Wie kann es erreicht werden? Die heute bekannten Modelle lassen sich zumeist drei Kategorien zuordnen. Es ist zum einen das Ersetzen von quantitativem Wachstum durch qualitatives Wachstum, also die Entkoppelung von Ressourcenverbrauch durch Steigerung der Effizienz. Eine weitere Option ist Nullwachstum, beispielsweise in der Art der vom Umweltökonomen Herman Daly skizzierten Steady-State Economy. Als Drittes gäbe es noch die Schrumpfung, dieses unter der Annahme, dass die Tragfähigkeitsgrenzen bereits überschritten worden sind.

Die Idee eines qualitativen Wachstums entpuppt sich dagegen bei näherer Betrachtung als Illusion, die jenen als Ausrede dient, die entweder einen Strukturwandel aus eigenen Interessen verschleppen wollen oder von einem starken Glauben an unsere technische Innovationskraft beseelt sind. Relative Entkoppelung, also eine Reduktion des Verbrauchs von Energie und auch von bestimmten Naturressourcen pro Einheit des Bruttoinlandsproduktes, findet in vielen Ländern zwar statt. Allerdings werden die Effizienzgewinne durch zusätzlichen Konsum und Schaffung neuer Produktionsstrukturen wieder zunichte gemacht. Auch entstehen im Rahmen technischer Innovationen oft zusätzliche Abfallstoffe, die das Konsistenzprinzip untergraben. Generell werden Effizienzgewinne in einzelnen Ländern global durch Bevölkerungswachstum und steigenden Lebensstandard aufgebraucht.

Ist es wünschenswert und möglich, den absoluten und wachsenden Ressourcenverbrauch durch Einführung von Obergrenzen zu stabilisieren oder zu reduzieren? Im Sinne globaler Gerechtigkeit wäre ein globales Nullwachstum (die Steady-State Economy) weder ethisch akzeptabel noch in Ansätzen umsetzbar, da es den Entwicklungsländern ein unzumutbares Opfer abverlangt. Stattdessen müsste, ähnlich den Absichten der internationalen Klimapolitik, eine absolute Reduktion des Ressourcenverbrauchs in Industrie- und Schwellenländern beginnen, während Entwicklungsländer eine gewisse Zeit ihren Ressourcenverbrauch weiter steigern dürften. Obwohl theoretisch denkbar, erweist sich globales Nullwachstum wegen der strukturellen wirtschaftlichen Abhängigkeit von Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern als unmöglich. Ein Schrumpfungsprozess oder auch nur schwächeres Wachstum in Industrie- und Schwellenländern würde zwangsweise zu einer Verringerung beispielsweise von Rohstoffimporten führen, während Direktinvestitionen in Entwicklungsländern abnehmen könnten. Ein Schrumpfungsprozess in Industrieländern würde auch das Wachstum in Entwicklungsländern reduzieren.

Zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung wäre ein globaler Schrumpfungsprozess hingegen genau das Richtige. Das damit verbundene Dilemma hat Tim Jackson, Regierungsberater des britischen Premiers Gordon Brown, auf den Punkt gebracht: "Wachstum ist nicht nachhaltig, Nicht-Wachstum führt unter den jetzigen Rahmenbedingungen zu gesellschaftlicher Instabilität.“ Je früher allerdings mit einer freiwilligen Schrumpfung begonnen würde, desto mehr Gestaltungsmöglichkeiten blieben für die Minderung einer eintretenden gesellschaftlichen Destabilisierung.

Weil Schrumpfung weniger Konsum bedeutet, heißt dies auch weniger Produktion, weniger Arbeit und weniger Einkommen, was wiederum weniger Konsum bedeutet. Schrumpfung ohne gerechte Umverteilung von Arbeit und Einkommen würde zu gesellschaftlichen Unruhen führen. Es müsste daher eine Balance zwischen Eigen- und Fremdversorgung innerhalb regionaler Wirtschaftskreisläufe erreicht werden, welche weniger einkommens- und damit auch wachstumsabhängig wären. Dazu gehörte auch eine mit einem gegen Null tendierenden Zinsniveau ausgestatte Währung nach dem Vorbild vieler bestehender Regionalwährungen, die eine Akkumulation von Kapital mangels Anreiz verhindert.

Welche Chancen hat ein solcher Ansatz, der vielen Post-Materialisten so wünschenswert erscheint? Bundeskanzlerin Merkel hat mehrfach betont, dass es einen Alleingang in Richtung Nachhaltigkeit nicht geben wird. Global wäre damit nichts gewonnen, da der Rest der Welt weiter wachse. Ja, er würde Deutschland im internationalen Wettbewerb benachteiligen. Eine globale Lösung im Rahmen einer internationalen Konvention erscheint extrem unrealistisch, denn wer sollte dafür schon eintreten? Zudem hat die Klimakonferenz in Kopenhagen jüngst gezeigt, dass ein vom Konsensprinzip geleitetes und auf Einschränkung der Nationalstaaten zielendes globales Regime wenig Erfolg versprechend ist. Zu unbequem ist die Wahrheit, dass wir über unsere Verhältnisse leben und nur Verzicht eine nachhaltige Entwicklung wieder möglich machen kann.

Sollen wir aber wegen des gesellschaftlichen Beharrungspotenzials offenen Auges und mit Vollgas, befeuert von Wachstumsbeschleunigungsgesetzen, Hand in Hand mit dem Rest der Welt, vor die Wand fahren? Natürlich nicht, aber für das Wohlergehen heutiger und zukünftiger Generationen brauchen wir eine Politik, die ihre Entscheidungen auf Erkenntnissen aller Wissenschaftsdisziplinen begründet und die sich nicht einseitig von den Wirtschaftsweisen und kurzfristig denkenden Lobbyisten leiten lässt.

Regierungen müssen Rechenschaft ablegen, wie relevante wissenschaftliche Erkenntnisse – beispielsweise zum Klimawandel, der Verfügbarkeit von Ressourcen oder der Armutsvermehrung – in Entscheidungen berücksichtigt werden. Die Wissenschaftlichen Beiräte der Regierung müssten deutlich unabhängiger sein als es derzeitig der Fall ist; definitiv sollten sie nicht von den Regierenden selbst berufen werden.

Unabhängig davon, ob es global- oder bundespolitisch gelingt, das Ruder herumzureißen, ist eine Doppel-Strategie, ähnlich dem Vermeidungs- und Anpassungskonzept im Klimaschutz, sinnvoll. Denn selbst eine freiwillige Reise in eine Welt ohne Wachstum würde alles andere als sanft verlaufen. All jene, die bei Nachhaltigkeit von kultureller Erneuerung träumen, vom Ausruhen auf dem akkumulierten Wohlstand und von freier Zeit für die Entwicklung geistiger Werte, geben sich einer Illusion hin.

Anpassung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung heißt: Ersetzung von Globalisierung und Fremdversorgung durch individuelle, lokale und regionale Initiativen. Regionalwährungen, geschaffen um sich dem Trend der Globalisierung zu widersetzen und die eigene Region wieder stärker zum wirtschaftlichen Mittelpunkt zu machen, sind ein Anfang. Weitere Schritte sind die Steigerung der Selbstversorgung oder Versorgung mit Gütern und regenerativer Energie aus der Region, gegen Regionalgeld, Dienstleistungen oder Tauschhandel. Wir müssten unabhängigere kommunale Strukturen schaffen, die auch ohne Wachstum ein gewisses Maß an gesellschaftlicher Stabilität, Sicherheit und politischer Steuerung zu garantieren in der Lage sind. Solche Gemeinden oder Netzwerke von Gemeinden wären im Falle einer Weltwirtschaftskrise weniger verletzbar.

Aber wie steht es mit der medizinischen Versorgung, mit Sicherheit und politischen Rechten? Und was passiert mit unangenehmen Überbleibseln unserer Industriegesellschaft wie etwa atomaren Zwischen- und Endlagern oder militärischem Gerät? Wenn die Komplexität menschlicher Gesellschaften proportional mit ihrem Energie- und Ressourcenumsatz zunimmt, müsste eine nachhaltige Post-Wachstumsgesellschaft wesentlich einfacher aussehen. Möglicherweise ist der Nationalstaat als gesellschaftliche Organisationsform ein Hindernis auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. Ein tragisches Dilemma, da doch auf der anderen Seite die Nationalstaaten die Akteure einer Weltumweltpolitik sein müssten.

Prof. Dr. Pierre Ibisch arbeitet am Fachbereich für Wald und Umwelt in der Fachhochschule Eberswalde. Lars Schmidt ist freier Berater und war bis 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Der Beitrag stellt die persönliche Meinung der Autoren dar und muss sich daher nicht mit den Ansichten des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) decken.

DasDeutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE)zählt weltweit zu den führenden Forschungsinstituten und Thinktanks zu Fragen globaler Entwicklung und internationaler Entwicklungspolitik. DasDIEberät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

Veröffentlicht in: on Februar 9, 2010 at 23:37  Hinterlasse einen Kommentar  

Film with my life

up in the air-true life

the Shawshank  Redemption-life

Everybody’s Fine – Family

Veröffentlicht in: on Februar 8, 2010 at 13:46  Hinterlasse einen Kommentar  

Macht sich China hässlich?

China rüstet auf, bestraft Dissidenten und übt Zensur. Das alles ist nicht neu, doch die Tonart hat sich verschärft

Der chinesische Außenminister Yang Jiechi hatte wohl schon auf die Frage gewartet, ja, sie war mit Sicherheit abgesprochen. In Europa habe man den Eindruck, dass China seine Politik in letzter Zeit mit »größerer Härte durchsetze«, bemerkte eine Journalistin des staatlichen Fernsehsenders CCTV am vergangenen Freitag bei Yangs gemeinsamer Pressekonferenz mit seinem deutschen Kollegen Guido Westerwelle. Sei der Eindruck denn richtig?, fragte sie. Oder liege das nur daran, »dass Europa sich noch nicht an ein starkes China gewöhnt hat«? Erstaunlicherweise relativierte Yang ihre Beobachtung nicht, er stritt sie auch nicht ab: »Jedes Land braucht Zuversicht und muss auf seine Stärke vertrauen.« Europa könne sehr vom Aufstieg Chinas profitieren.

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Der chinesischen Führung ist offensichtlich nicht verborgen geblieben, dass der Westen aufgeschreckt ist. »Unverschämt« und »rücksichtslos« sind zwei Begriffe, die man hinter den Kulissen der Staatskanzleien in Berlin, London, Paris und Washington hört – Reaktionen auf die Verurteilung des Dissidenten Liu Xiaobo und die Exekution eines Briten, der als Drogenkurier erwischt wurde. Dabei sind das nur die jüngsten Streitpunkte. Andere sind älter und nicht weniger bedeutend. Chinas geradezu traditionelle Internetzensur ist einer der Gründe, weswegen Google nun droht, sich vom chinesischen Markt zurückzuziehen; in Kopenhagen entpuppte sich China als unnachgiebiger Verhandlungspartner in Sachen Klima; gegenüber Iran will China die vom Westen forcierte Sanktionspolitik nicht mittragen; auch verstimmt Chinas künstlich niedrig gehaltene Währung nicht wenige Handelspartner. China und der Westen finden immer seltener zueinander. Und China hat damit scheinbar kein Problem. Gibt es eine neue chinesische Außenpolitik, die konfrontativer, härter ist?

»Haltet unsere Stärken verborgen. Versteckt unsere Schwächen. Beansprucht niemals die Führungsrolle«, so lautete die außenpolitische Doktrin, die noch der Reformpolitiker Deng Xiaoping formuliert hatte. Und die chinesische Führung verwandte viel Energie darauf, der Welt die Ängste vor einem aufstrebenden China zu nehmen. Sie sprach von »friedlicher Entwicklung« und meinte damit: »Schaut her, wir tun euch nichts.« Sie pflegte eine »Diplomatie des Lächelns«, baute Straßen und Krankenhäuser in Afrika, eröffnete Konfuzius-Institute in der ganzen Welt und wollte all jene Lügen strafen, die behaupteten, dass der Aufstieg einer Großmacht immer mit Konflikten und Kriegen verbunden ist, so wie es in der Vergangenheit bei Deutschland und Japan der Fall war. Die »Diplomatie des Lächelns«, die Slogans der »friedlichen Entwicklung«, es gibt sie noch immer. Und doch hat sich etwas verändert.

»Wir sind gezwungen, eine Raketenabwehr zu entwickeln«

Vergangene Woche überraschte China die Weltöffentlichkeit mit der Nachricht, es habe ein bodengestütztes Raketen-Abfangsystem erfolgreich getestet, just nachdem die USA angekündigt hatten, neue Patriot-Raketen nach Taiwan zu liefern. Nun wirft jeder dem anderen vor, er habe provoziert. Wir sind »gezwungen, ein Raketenabwehrsystem zu entwickeln«, sagte Wu Tianfu, Professor für Militärstrategie im Range eines Oberst: »Bestimmte westliche Länder bedrohen uns.« Die Welt solle »nicht überrascht oder besorgt darüber sein«. Die Amerikaner betonen hingegen, Waffenlieferungen seien nicht nötig, wenn China aufhören würde, Taiwan zu bedrohen. Der Schlagabtausch ist Ritual, wann immer die USA Waffen an Taiwan liefern. Neu allerdings waren die ungewöhnlich harten Worte, mit denen der Oberst die USA herausforderte: Es sei eine »dumme Idee«, zu versuchen, »Militärtechnologie zu monopolisieren«. Solche Versuche würden »China nur anspornen, noch innovativer zu sein«.

Viele im Westen empfanden das als weitere Provokation innerhalb weniger Wochen. Kurz vor Weihnachten sorgten zwei chinesische Gerichtsurteile für internationale Empörung. Zum einen verurteilte ein Pekinger Gericht den bekannten Schriftsteller Liu Xiaobo wegen Aufwiegelung zur Subversion (Artikel 105) zu elf Jahren Gefängnis. Liu ist Mitinitiator der Charta 08, die zur Demokratisierung Chinas aufruft. Das Gericht hat den Zeitpunkt vermutlich bewusst gewählt. Es ist nicht das erste Mal, dass Dissidenten zur Weihnachtszeit mit drakonischen Strafen belegt werden. In Peking rechnet man mit der weihnachtlich gedämpften Aufmerksamkeit westlicher Medien. Doch »war die Führung in den neunziger Jahren eher bereit, Dissidenten wieder freizulassen, um international ein besseres Klima zu schaffen«, sagt Dirk Pleiter von amnesty international.

Oft waren diese Freilassungen mehr Geste denn Zeichen wirklicher Liberalisierung, etwa weil Tage später ein anderer Dissident festgenommen wurde. Mittlerweile aber weist die Führung Kritik vehement zurück. Sie hat dabei ein erprobtes Machtmittel gefunden, das sie auch bei der Frankfurter Buchmesse benutzte: Wann immer Kritik geübt wird, bemüht sie das Stereotyp vom Chinesen, den man öffentlich auf keinen Fall bloßstellen dürfe. Natürlich ist die Frage des Gesichtsverlusts in der chinesischen Kultur wichtig. Dass es für die Ausrichter der Messe jedoch gleichfalls eine Entwürdigung darstellte, einen Eiertanz um die von Peking nicht gelittenen Schriftsteller aufzuführen, steht auf einem anderen Blatt.

Und in welchem Verhältnis steht die öffentliche Blamage eines Beamten zu Würde und Leben eines inhaftierten Dissidenten? Wenn sich die Menschenrechtslage trotzdem teilweise verbessert hat, dann vor allem, weil sich in China selbst eine aktive Bürgerrechtsbewegung gebildet hat. Anwälte streiten für die Rechte von Wanderarbeitern und Dissidenten, nutzen geschickt die Freiräume, die ihnen der Aufbau eines verbesserten, wenn auch unzureichenden Rechtssystems bietet.

Wie unbarmherzig dieses sein kann, zeigte sich, als Tage nach der Verurteilung Lius der Brite Akmal Shaikh exekutiert wurde, weil er im November 2008 mit vier Kilogramm Heroin nach China einreiste. Trotz flehentlicher Proteste der britischen Regierung bestand China darauf, sein Recht durchzusetzen – warum es die verminderte Schuldfähigkeit des geistig offenbar verwirrten Mannes nicht anerkannte, bleibt ein Rätsel. Der internationale Protest schien der chinesischen Regierung nicht so wichtig zu sein.

So schockierend manches auch sein mag, ganz überraschend ist es nicht. Viele Positionen Pekings haben noch nie den Vorstellungen des Westens entsprochen, China verfolgt an vielen Orten der Welt seine eigene Außenpolitik. Zum Beispiel in Iran. Die Iranverhandlungen am vergangenen Samstag verliefen wieder mal ergebnislos, weil China Sanktionen ablehnt. Westliche Diplomaten werfen dem Land vor, aus egoistischen Gründen die Sicherheitsinteressen der Region auf Spiel zu setzen. China ist, seitdem die Mullahs 1979 die Macht übernommen haben, ein enger Verbündeter Irans.

Die Chinesen helfen den Iranern, ihre Infrastruktur aufzubauen, und bekommen dafür Gas und Öl. Peking setzt westlichen Vorhaltungen entgegen, dass gerade ihr Vertrauensverhältnis zu den Iranern Schlimmeres verhindere. Yin Gang, ein Forscher an der Pekinger Akademie für Sozialwissenschaften, sagt: »Die westlichen Mächte werden nicht bekommen, was sie wollen.« Warum nicht? Weil China dem Westen seine neue Macht demonstrieren will, oder weil es tatsächlich seinen Weg für besser hält? Das eine ist vom anderen von außen kaum zu unterscheiden.

Der Westen jedenfalls kann gegen all dies weniger ausrichten als früher. Schon länger ist China der größte Gläubiger der USA. Doch während sich die USA im Zuge der Weltwirtschaftskrise des Jahres 2009 dramatisch verschulden mussten, konnten die Chinesen ihre Einnahmen weiter erhöhen. Ihre Devisenreserven stiegen um mehr als 450 Milliarden US-Dollar. Kein Wunder, dass der Westen sensibel auf den Machtanspruch Chinas reagiert, und es ist auch nicht verwunderlich, dass die chinesische Führung ihre Interessen mit mehr Nachdruck vertritt. Doch keiner hat derzeit die Macht, der anderen Seite seinen Willen aufzudrücken. Daraus folgt zähes, mühsames Verhandeln.

Das zeigt die aktuelle Diskussion um den Verbleib von Google in China. Das amerikanische Unternehmen hat angekündigt, die chinesischen Zensurvorschriften nicht mehr einhalten zu wollen und sich gegebenenfalls aus China zurückzuziehen, nachdem es Opfer eines ausgeklügelten Hackerangriffs geworden war. Das Neue an diesem Fall sind nicht die Angriffe, die jedes größere ausländische Unternehmen bislang hinnehmen musste, oder die Vermutungen, dass einige der Angriffe in Verbindung mit der Regierung stehen. Sondern dass ein ausländisches Unternehmen erstmals signalisierte »Es reicht!« und dies nun zum Politikum zwischen den USA und China wird.

Wer war schuld am Scheitern des Klimagipfels von Kopenhagen?

Doch so berechtigt etwa die westliche Kritik an der Menschenrechtsposition Chinas ist, manchmal macht es sich der Westen zu einfach. Nach dem Klimagipfel in Kopenhagen warfen viele im Westen, insbesondere die britische Regierung, vor allem China vor, es habe die Verhandlungen mutwillig platzen lassen. Hatte doch China nicht nur gegen das Vorhaben, die globalen Emissionen bis 2050 um 50 Prozent zu reduzieren, sein Veto eingelegt, es hatte sich auch gegen eine selbst auferlegte Begrenzung der Industrieländer gestemmt, die ihre Emissionen um 80 Prozent einschränken wollten.

Warum aber sollte das größte Entwicklungsland etwas dagegen haben, wenn sich die Industrieländer selbst beschränken? »Das würde den Entwicklungsländern mehr abverlangen als den Industrieländern«, sagt Niklas Höhne, Direktor für Energie und Klimapolitik des Beratungsunternehmens Ecofys. Zudem widerspräche es dem Prinzip der Klimagerechtigkeit, also, dass jedem Erdbewohner der gleiche CO₂-Verbrauch zustünde. China hat sicher einen großen Anteil am Scheitern der Klimagespräche, doch kann es nicht allein dafür verantwortlich gemacht werden. Die USA etwa legten ein Ziel vor, das hinter Kyoto zurückfiel.

In China trifft der neue gereizte Ton auf unterschiedliche Reaktionen. Mei Zhaorong etwa, ehemals chinesischer Botschafter in Deutschland, sieht in den Reaktionen des Westens vor allem »Eifersucht« und »Neid«. Mei mag nicht verstehen, warum der Westen mit Sorge sieht, dass China aufrüstet. China erhöhe seine Verteidigungsbereitschaft so wie jedes Land. »Was soll daran unverschämt sein?«, fragt Mei. »China handelt ja nicht so, um den Westen zu ärgern, sondern weil es seinen Interessen dient.«

Die 35-jährige Philosophin Wang Ge sieht das Verhältnis zwischen dem Westen und China hingegen mit Besorgnis: »Die Lage wird immer prekärer.« Sie findet, dass China sich in der Welt ungeschickt darstellt. Martialische Machtdemonstrationen wie bei der Verurteilung Liu Xiaobos erschrecken sie. Aber sie kritisiert nicht nur China. Das Wort »unverschämt« als Beschreibung chinesischer Politik ist ihr zu emotional beladen. Das Gleiche gilt für den Begriff »herablassend«, den Chinesen bisweilen für die Politik des Westens gebrauchen. Solche Begriffe »führen nicht dazu, dass man sich besser verständigen kann. Und darum sollte es ja gehen.«

Die Ziele Pekings in der internationalen Politik haben sich in jüngster Zeit kaum geändert. Aber der Ton, die Rhetorik, die Gesten sind in der Tat anders geworden. Und das ist mehr als eine Petitesse. Zeigt es doch, dass die Hoffnungen des Westens auf umfassende Kooperation, auf eine geschmeidige Integration Chinas in das internationale System fragwürdig waren. China ist nicht Brasilien, eine letztlich unproblematische Aufsteigermacht. Das bedeutet lange nicht, dass es deshalb zum großen Bruch mit dem Westen kommen müsste. China ist durchaus zur Zusammenarbeit bereit, wenn es darin Nutzen sieht. Doch handelt es zunehmend so, wie es ihm selbst richtig erscheint. Ohne dabei viel Rücksicht zu nehmen.

Kommentar:———————————————————Interessant!!!!

http://www.zeit.de/2010/04/china-aussenpolitik-staerke?page=all

Veröffentlicht in: on Februar 6, 2010 at 15:18  Hinterlasse einen Kommentar  
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Wir sitzen im selben Boot

· "Wir sitzen im selben Boot"

· VON Alexandra Endres

· DATUM 4.5.2009 – 10:03 Uhr

· quelle: ZEIT ONLINE

Die Krise trifft auch Chinas Wirtschaft – und bietet lang ersehnte Chancen. Die ganze Welt könnte davon profitieren, sagt Weltbank-Chefökonom Justin Yifu Lin im Interview

© Feng Li/Getty Images

Ein "Vogelnest" als Zeichen für die neue Stärke Chinas: Das Nationalstadion in Peking während der diesjährigen Olympischen Spiele

ZEIT ONLINE: Zum ersten Mal seit sieben Jahren sinken die chinesischen Exporte. Viele Fabriken mussten bereits schließen, das Wachstum verlangsamt sich. Im kommenden Jahr, sagt die Weltbank, wird China nur noch um 7,5 Prozent wachsen. Was sind die Folgen für das Land?

Justin Yifu Lin: Der Arbeitsmarkt gerät unter Druck, Arbeitsplätze werden abgebaut. Deshalb versucht die chinesische Regierung, mit einem Konjunkturpaket die Wirtschaft anzukurbeln.

ZEIT ONLINE: Was bedeutet es, in China seine Stelle zu verlieren?

Lin: Für die Menschen dort ist der Arbeitsplatz die wichtigste soziale Sicherung. Ohne ihn geraten sie in eine sehr schwierige Lage. Die chinesische Regierung unterstützt sie aber finanziell, falls ihr Einkommen unter ein bestimmtes Mindestniveau fällt. Diese Grundsicherung gibt es seit einigen Jahren.

ZEIT ONLINE: Westliche Medien berichten über Proteste von Entlassenen. Reicht die Grundsicherung aus?

Lin: Wenn die Leute arbeitslos werden, verschlechtert sich natürlich ihre finanzielle Lage. Deshalb kommt es zu Protesten. Aber sie treten eher sporadisch auf; das ist kein flächendeckendes Phänomen.

ZEIT ONLINE: Wie wirkt die Krise darüber hinaus?

Lin: Die gegenwärtige Lage gibt der chinesischen Regierung eine wichtige Chance. Sie kann jetzt ein Investitionsprogramm verabschieden, das sie schon vor einigen Jahren auflegen wollte. Chinas Wachstum war in den vergangenen Jahren beeindruckend, aber zugleich ist die Kluft zwischen Arm und Reich sowie Stadt und Land gewachsen. Die Regierung wollte schon im Jahr 2002 dagegen vorgehen. Durch Investitionen in Infrastruktur, öffentliche Versorgungseinrichtungen, Bildung und Gesundheit sollte der ländliche Raum unterstützt werden. Außerdem sollte das soziale Sicherheitsnetz auf dem Land verbessert werden.

ZEIT ONLINE: Wenn die Investitionspläne schon sechs Jahre alt sind, warum wurden sie bisher nicht umgesetzt?

Lin: Von 2003 und 2007 stiegen die Investitionen ohnehin zu schnell. Die Wirtschaft war überhitzt. Sie wuchs durchschnittlich um elf Prozent. Das liegt weit über der durchschnittlichen Wachstumsrate der vergangenen dreißig Jahre, die 9,7 Prozent beträgt. Zusätzliche staatliche Investitionen hätten das noch befeuert, deshalb konnte die Regierung ihr Programm nicht implementieren. Jetzt, wo die Wirtschaft langsamer wächst, bietet sich die Chance, das zu tun.

ZEIT ONLINE:Tut die Regierung das Richtige, um die Konjunktur wieder zu beleben?

Lin: Ich glaube, sie tut das Richtige zum richtigen Zeitpunkt. Sie muss die wirtschaftlichen Disparitäten reduzieren, um die Gesellschaft zu stabilisieren. Das langsamere Wirtschaftswachstum bietet ihr dafür eine sehr gute Gelegenheit. Die Rahmenbedingungen sind gut: Die Einnahmen des Staates sind solide, die Leistungsbilanz ist positiv. Das gibt der Regierung Raum, zu handeln.

ZEIT ONLINE: Nimmt sie genug Geld in die Hand?

Lin:Sie will in den kommenden zwei Jahren 568 Milliarden Dollar ausgeben, umgerechnet etwa 15 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts – das ist der größte fiskalische Stimulus in der Geschichte der Menschheit. Das wird eine große Wirkung entfalten. Ob es ausreicht, wird man sehen.

ZEIT ONLINE:Was sind die ökologischen Konsequenzen?

Lin:China investiert in Infrastruktur auf dem Land. Solche Projekte können die ökologische Situation dort sogar verbessern, wenn sie gut geplant sind. Die Folgen des Pakets hängen vor allem von der konkreten Ausgestaltung der Projekte ab und davon, wie sie ausgeführt werden.

ZEIT ONLINE:Schadet der Bau neuer Straßen nicht dem Klima, unabhängig von den Details der Ausführung?

Lin: Aus chinesischer Sicht ist klar: Wenn die Erde sich erwärmt und die Umwelt Schaden nimmt, wird China darunter leiden. Deshalb hat die Regierung bereits Maßnahmen ergriffen, um den Ausstoß von Kohlen- und Schwefeldioxid einzudämmen. China hat die Bedeutung des Themas erkannt und unternimmt etwas, um das Problem zu bekämpfen.

ZEIT ONLINE: Können Sie Beispiele geben?

Lin: Man will beispielsweise die Emissionen von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen innerhalb von fünf Jahren um zehn Prozent reduzieren. Im gleichen Zeitraum soll die Energieintensität der Wirtschaft um 20 Prozent sinken. Fabriken erhalten die Auflage, neue Technologien zu benutzen. Eine Mischung aus Kontrollen, Sanktionen und steuerlichen Anreizen soll sie dazu bewegen, sauberer zu produzieren.

ZEIT ONLINE:Manche Fachleute prognostizieren, dass China schon in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres wieder schneller wachsen wird. Was denken Sie?

Lin: Die Möglichkeit besteht. Anfang 2009 soll das Konjunkturprogramm beginnen. Sobald die Projekte umgesetzt werden, steigen die Investitionen. Die Wachstumsrate könnte deshalb bald wieder steigen.

Die Voraussetzungen sind gut: Es gibt ausreichend sinnvolle Investitionsmöglichkeiten. Zugleich wächst China sehr schnell und hat eine hohe Sparrate – es gibt also genügend Kapital. Das Land hat die größten Devisenreserven weltweit. Über das Jahr hinweg wird das Land wohl sieben oder acht Prozent Wachstum halten können. Wenn China das schafft, ist das gut für die ganze Welt.

ZEIT ONLINE:Was bedeutet das konkret?

Lin: Etwa sieben Prozent der globalen Wirtschaftsleistung entfällt auf China. Wächst China um acht Prozent, bringt das der Weltwirtschaft ein um etwa 0,5 Prozentpunkte höheres Wachstum. Im kommenden Jahr wird die Weltwirtschaft wahrscheinlich um ein Prozent wachsen – die Hälfte davon kommt aus China.

ZEIT ONLINE: Was werden die Auswirkungen des chinesischen Konjunkturpakets auf andere Länder sein?

Lin:China muss Kapitalgüter aus Hocheinkommensländern importieren, um zu investieren. Außerdem braucht das Land mehr Rohstoffe, zum Beispiel Öl oder Metalle. Davon werden Länder mit vielen Bodenschätzen profitieren. Solange die chinesische Wirtschaft eine Wachstumsrate von sieben oder acht Prozent halten kann, wird auch die Nachfrage nach vielen anderen Gütern steigen, zum Beispiel nach Mobiltelefonen oder Autos.

ZEIT ONLINE: Wird China seine Dollarreserven nutzen, um die Investitionen zu finanzieren?

Lin: Die großen Reserven sind vor allem eine Versicherung, die Chinas Finanzsystem vor der Ansteckung durch die Finanzkrise schützt.

ZEIT ONLINE: Manche fürchten, China könnte seine Dollarreserven verkaufen und dadurch den USA noch größere Probleme bescheren.

Lin: Das wäre gegen Chinas eigene Interessen. Für China ist es sehr wichtig, dass die globalisierte Wirtschaft weiter wächst und stabil bleibt – und dass die USA eine stabile Wirtschaft haben. Wir sitzen im selben Boot. Die chinesische Regierung wird nichts tun, was die globale Wirtschaft destabilisieren könnte.

Die Fragen stellteAlexandra Endres

Veröffentlicht in: on Februar 3, 2010 at 22:22  Hinterlasse einen Kommentar  
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第四章:鲁智深

01鲁达的痞子形象

“拳打镇关西”是《水浒》全书第一个大的高潮,这一章,史进与鲁达相遇,又与李忠相遇,好汉相逢,酒自然不能少。渭州是鲁达工作的地方,吃饭喝酒自然是鲁达做东。这鲁达也就是后来的鲁智深,没出家以前俗名叫鲁达。

这鲁达一出场,处处表现出一副鲁莽急躁的样子,给人的第一印象里,丝毫没有好汉风度,反倒像一个十足的地痞恶霸。

鲁达出场后最先做了三件事:第一件,砸李忠的场子;第二件,骂酒店服务人员;第三件,吃霸王餐。这三件事说不上大,也谈不上惊天动地,但件件不怎么光彩,地痞、恶霸形象表现得淋漓尽致。

我们且看这三件事的缘由:

第一件,砸李忠场子。鲁达邀请史进的开手师父李忠一同吃酒,李忠一时脱不开身,回复说“待小子卖膏药,讨了回钱,一同和提辖去。”人家李忠 是打把势卖艺、卖膏药为生的,在街头耍了半天枪棒、费了半天力气,还没向观众讨赏钱呢,李忠说讨了回钱再去,很正常。可鲁达等不及,见李忠不肯马上去,三 下五除二就把看热闹的人群骂散了。可怜李忠,费了半天力气,连一贴膏药也没卖出去,一文赏钱也没捞到,面对凶猛的鲁达,他也只能赔笑道“好急性的人。”

第二件,骂酒店服务人员。鲁达、史进、李忠三位来到潘家酒楼,酒保拿着菜谱请鲁达点菜,性急的鲁达又发话了“问甚么,但有,只顾卖来,一 发算钱还你,这斯只顾来耳舌噪。”人家服务员请吃饭的顾客点菜,有什么不对?没有不对,并且很合乎常理。这样合乎常理的事情鲁达竟然看不惯,还骂人家酒保 “这斯”,恶霸形象表露无遗。

第三件,吃霸王餐。鲁达、史进、李忠三人吃酒过程中,突然听见隔壁雅间有人啼哭,这位鲁提辖又受不了了,急脾气上来竟然翻了桌子,“把碟 儿、盏儿,都丢在楼板上。”掀翻桌子的理由竟是人家打扰了他吃饭,看,这位鲁大官人的谱可够大的。摔盘子摔碗也就罢了,吃完饭还不算账,“主人家,酒钱洒 家明日送来还你”这就是鲁达的原话。鲁达叫店老板“主人家”,看来他连人家店主的姓名都不晓得,跟人家店主又不熟悉,赊哪门子帐啊!面对地痞般的鲁达,店 主也没办法,钱要不回来不算,还得陪笑脸“提辖只顾自去,但吃不妨,只怕提辖不来赊。”注意,店主人说这话的时候是“连声应道”,可见渭州人民对鲁达是多 么惧怕。鲁达第二天还了这家店主的帐了吗?没有,第二天他“拳打镇关西”去了,之后便逃离渭州,这比酒帐也就成了死账。鲁达在潘家酒楼吃的这顿饭,也成了 他在渭州吃的最后一顿霸王餐,纪念意义重大,观众不可不知。后来,鲁达还在五台山喝过霸王酒,在瓦罐寺吃过霸王粟米饭,看来他这老毛病始终没改。

这鲁达出场头三件事,件件不怎么光彩,这哪里像条好汉,分明是混在官府里的黑社会老大嘛。施耐庵如此描写鲁达,用意何在?请看下回——“拳打镇关西”之英雄本色

02“拳打镇关西”之英雄本色

这鲁达出场头三件事,件件不怎么光彩,这哪里像条好汉,分明是混在官府里的黑社会嘛。不过后来金家父女的出现,使鲁达的形象陡然高大起来——

潘家酒楼,当金家父女将自家“强媒硬保”、“虚钱实契”的悲惨遭遇诉说后,鲁达的牛脾气来了,酒也不吃了,对李忠、史进道“你两个且在这 里,等洒家去打死了那斯便来。”这一句话,十足地显示出鲁达的霸气,可见他平日做事也不计什么后果,杀人这么大的事,怎么也得计划计划吧。不过,这时鲁达 的形象里打抱不平、除暴安良的成分多了,鲁达的形象开始高大起来。

为经济上资助金家父女,鲁达自拿了五两银子,又从史进那里借了十两,管李忠借时,李忠只从身边摸出了二两来银子。二两银子其实已经不少 了,按购买力算,大约相当于现在的六七百块钱。可鲁达嫌少,把银子丢还李忠不算,还数落人家是个“不爽利的人”。骂人还不揭短呢,就算人家李忠不爽利,也 不能明说啊,这鲁达说话可够直的。李忠真是一个不爽利的人吗?也未必,他一个打把势卖艺的,能有多少钱?拿得出二两银子已经很不错了。可我们的鲁大官人不 这么认为,一门心思认定了李忠“不爽利”。后来鲁达在桃花山再遇李忠,还是看着人家不顺眼、不爽利,结果把人家山寨里的金银器皿都卷跑了,不辞而别,这鲁 达倒是很“爽利”。

鲁达、史进、李忠三人吃完酒,离开酒楼就地分手。“史进、李忠各自投客店去了。”之后再无下文。史进、李忠对金家父女的不平遭遇采取了置 之不理的态度,这实在算不上什么好汉所为。李忠怕事情闹大惹官司上身也还罢了,史进怕什么,他已经是个犯法的人了,再犯一次又何妨。收拾“镇关西”其实最 好不用鲁达出面,史进出手最合适,因为他是外地人,生面孔,办完事之后可以一走了之。事实上史进并没有卷入金家父女这档子事,而是采取了回避态度,出面摆 平这事的只有鲁达一人。与大闹史家村时相比,史进的英雄气概差劲多了,对待金家父女的态度丝毫不像好汉所为。与鲁达的慷慨激昂相比,史进只能算是小英雄, 李忠则排不上英雄层面上来。施耐庵把史进、李忠安排得默不作声,把鲁达安排得慷慨激昂,也是在衬托鲁达的英雄形象。

第二天一大早,鲁达来到客店保护金家父女上路,离开渭州。鲁达是个大碗喝酒、大口吃肉、爱睡懒觉的人,让他起这么个大早也够难为他的。此 时史进、李忠估计还睡在被窝里做梦呢。英雄不英雄,多么强烈的对比。此时鲁达的英雄形象在史进、李忠两个“狗熊”的衬托下进一步高大起来。金老请鲁达里面 坐会,鲁达道“坐甚么?你去便去,等什么?”言语虽直爽了些,却显示出一副热心肠。这语气与在潘家酒楼的语气一样,不过让人听起来舒服多了。

在鲁达一双拳头的帮助下,金家父女顺利离开是非之地渭州,彻底解放了,当然鲁达在中间免不了把拦路的店小二揍一顿。救人救到底,为防止店 小二通风报信,鲁达在店门前足足坐了4个小时,等金老去得远了,这才离开。这鲁达想得可够周到的,粗鲁中透着细心,可谓粗中有细。至此,鲁达的形象开始无 比高大起来,人格魅力开始显现,前面给人留下的痞子形象完全被推翻。直到这时我们才明白,施耐庵不愧是才子,前面贬鲁达,正是为了后面更好的褒鲁达,欲扬 先抑之笔,可谓做到了极致。

事情到这里,金家父女已完全脱离苦海,摆脱了“镇关西”郑屠的控制,如果事情就此结束,也未必不圆满。鲁达还可以安安稳稳做他的提辖官, 郑屠估计也不敢找鲁达的后账,两全其美。那么事情结束了吗?鲁达收手了吗?没有,鲁达不把郑屠修理一顿不会善罢甘休,要不怎么叫嫉恶如仇呢。不过修理人也 有很多方法,文的、武的、明的、暗的……鲁达是如何修理郑屠的呢?请看下回——《拳打镇关西》之杀人的艺术。

03“拳打镇关西”之杀人的艺术。

“镇关西”郑屠的肉铺开在状元桥边,东边还是西边,书中没有交代,总之离状元桥不远。两间门面,两副肉案,悬挂着三五片猪肉。大掌柜郑屠在柜台边坐着,十来个刀手在案前卖肉……

鲁达应该早就认识郑屠,不然他怎么知道郑屠开的肉铺是托小经略相公的门路;不然他怎么会径直来到状元桥边,说不定鲁达还曾经赊过郑屠的肉呢。

鲁达来到郑屠的肉铺,见到郑屠,没有提金老的事,也没有硬来,而是买肉、切肉。先要十斤精肉,细细切做臊子;又要十斤肥肉,也细细切做臊 子。臊子就是吃面条的时候在面条上浇的卤儿,山西人一般都说臊子,而不说卤儿,用猪肉做臊子,想必肉应该切得比一般的肉馅还细。二十斤肉,老大一块呢,全 部切成臊子谈何容易,并且鲁达不许别人帮忙,全要郑屠一个人切。郑屠又不是绞肉机,其难度可想而知。

公正的说,郑屠的服务还是很热情、很周到的,他用了两个小时时间将二十斤精、肥肉全部切成了臊子,并且是细细的。用荷叶包好,还要派人送 过去,服务质量可谓一流。郑屠服务态度这般好,也可能是源于小经略相公的面子和鲁达的威猛,总之郑屠的服务态度很好是没有疑义的。不过当鲁达要十斤寸金软 骨切做臊子时,郑屠终于忍无可忍“却不是特地来消遣我!”鲁达顺破下驴,“二十斤臊子劈面打将去,却似下了一阵肉雨。”郑屠“那一把无明业火腾腾的按捺不 住,从肉案上抢了一把剔骨尖刀,托地跳将下来……”拳打镇关西的正戏就这么开演了。

一向鲁莽急躁、直来直去的鲁达,怎么玩起了切肉剁肉的游戏,且前后耗时一个时辰,他为什么不直接出手摆平郑屠,而非要饶这么一个大弯子呢?这里面大有玄机——

第一,如果直接来武的,跟郑屠单挑,鲁达恐怕要吃亏。因为鲁达起了个大早,又在板凳上干坐了四个小时,腰酸、背痛、腿抽筋不说,精神消耗也非常大。郑屠则不同,以逸待劳,身边还有十来个刀手。纵然鲁达功夫了得,也未必占得便宜。

第二,教郑屠切二十斤肉臊子,可以最大限度消耗郑屠的体能,鲁达自己则可借机休息一番。这样双方的力量对比就发生了颠倒性转变。事实证明鲁达这条计策很行之有效,两人单挑时,鲁达只一脚便把体能消耗极大的郑屠踢翻了。

第三,先以顾客的身份叫郑屠切肉,而后发生矛盾,再动手单挑。在旁人眼里这不过是一场买卖纠纷而已,并且是郑屠先拿刀动手,郑屠手下那十来个刀手也没有理由因买卖纠纷而上去打群架。这为鲁达速战速决、全身而退提供了有利环境。

第四,从鲁达买肉到与郑屠产生矛盾,再到打死郑屠,从事面上分析,这属于“过失杀人”。鉴于郑屠先拿刀动手这一因素,给鲁达定个“正当防卫 ”也是有可能的。相反,如果鲁达不管三七二十一,上去就将郑屠打死,那么在量刑上就是“故意杀人罪”,情节比“过失杀人罪”和“正当防卫”严重得多。鲁达 是提辖官出身,懂法律,他当然不会蠢到那种地步。

鲁达粗鲁、直爽、鲁莽、急躁,却并不糊涂,在对待大是大非和一些具体事务时,甚至细心过于常人。比如修理郑屠的手段很多,鲁达独选择了“切肉”这一出,明知郑屠已被打死,却说人家装死,又为自己逃跑赢得了宝贵时间,着实令人拍手叫绝。

施耐庵是文人,在文人眼里什么都离不开艺术,这鲁达杀死镇关西,也便成了艺术。

鲁达杀死镇关西后,并没有像杨志杀牛二那样好汉做事好汉当,自首,他选择了逃跑。鲁达逃跑的理由不是怕偿命,而是怕吃了官司没人送饭,实在 可笑又可爱。鲁达逃跑途中,阴错阳差上了五台山,做了和尚,完成了从鲁达道鲁智深的蜕变。鲁智深在五台山的表现如何,是不是一个好和尚?请看下回——大闹 五台山。

04鲁智深当和尚的内幕

鲁达上五台山当和尚完全是赵员外一手安排的,赵员外本身与鲁达并无瓜葛,但他养的二奶金翠莲却与鲁达颇有关系,鲁达是金翠莲的救命恩人。没有鲁达“ 拳打镇关西”金翠莲也不会得到自由之身,赵员外也不会搞到这么年轻漂亮的二奶,所以出于金翠莲的情面,赵员外对鲁达还算不错,至少表面是这样。

这赵员外很会来事,第一次见到鲁达“扑翻身便拜。”接着置酒相待,然后又接鲁达到七宝村自己家里管待。后来由于官府通缉的紧,又将鲁达安排到五台山做了和尚。

在给鲁达安排后路的问题上,赵员外可选择的余地很大,比如给鲁达些银子让他远走高飞;比如把他送进某个黑帮山寨;比如花些银子打点官府,给鲁达杀人案定个“正当防卫”……

为什么赵员外单单安排鲁达上五台山当和尚呢?这里面大有文章。在揭开此谜底之前,我们先要搞清楚赵员外与金家父女、赵员外与鲁达的关系内幕——

鲁达在雁门县与金老相遇后,出于报恩,金老、金翠莲父女在自家盛情管待鲁达,这事不巧被赵员外知道了,这赵员外心里当然很不爽,有谁能够容 忍自己的二奶跟别的男人在一起喝酒,并且还在赵员外自家屋里。所以赵员外在得知情况后,马上带领三二十个打手前来“捉奸”。赵员外也是男人,这般反应倒也 于情于理。在金老说明原委后,赵员外心中疑团这才散去大半,但不一定完全消散。

鲁达与金家父女相遇完全出于偶然,偶然的相遇使金老及金翠莲产生了强烈的报恩心理,置酒相待很自然。可赵员外未必这样看,他会认为鲁达是 有意来投奔金家父女的,天下这么大,偶然相遇也太巧合了吧。赵员外包养金翠莲的时间并不长,他对金家父女的底细还不十分清楚,应该说还有很强的戒备心理。 鲁达前脚走进金翠莲住所,赵员外后脚就带人赶来,反应可够快的,其对金家父女防范之严,可见一斑。

防范归防范,怀疑归怀疑,大面上的礼节还得过得去,于是乎赵员外对鲁达拜也拜了,酒也喝了,又陪着说了半夜闲话。在鲁达的住宿问题上,赵 员外又动起了心思,他无论如何也不会让鲁达与金家父女住在一起:第一孤男寡女住在一起自己不放心;第二他甚至怀疑鲁达与金家父女之间有什么阴谋,从他反复 动问打镇关西一事便可看出,老赵在暗里与金家父女对口供。出于稳妥,赵员外把鲁达安排在了七宝村自己家里。雁门县城金翠莲的住所,只不过是赵员外包养二奶 的一个小巢,真正的家在七宝村。

鲁达在七宝村大约住了一个礼拜,其间赵员外天天置酒相待,陪着鲁达。不要以为赵员外这样做事出于对鲁达的感激,他实际是在提防鲁达,不给 鲁达与金家父女单独会面的机会。老赵如此不信任金翠莲,为什么还要包养她呢?原因可能是他太喜欢这个金翠莲了,喜欢的东西就要呵护,呵护到变态就是防范。

当金老报信说官府官府通缉鲁达的风声很紧时,赵员外终于有了撵走鲁达的借口和理由。也不排除另一种可能,就是金家父女已看出了赵员外对自 己的防范和对鲁达的不信任,所以金老故意编造了风声太紧的借口,指走鲁达,以此消除赵员外的疑虑。要真是这样的话,这金老可太不仗义了,不过在一个人人自 危、弱肉强食的年代,金老所为也透出一种无奈。

不管外面风声紧是不是真的,总之赵员外是铁了心要送鲁达去五台山当和尚了。老赵这种做法相当高明:

首先,鲁达当了和尚之后便是个“六根清净”之人了,日后如果他再去找金家父女,便会有很多顾忌,一个大和尚老往人家“二奶”家跑什么。即使 他自己无顾忌,还有寺规约束。运气好的话,鲁达真的皈依佛性,不再问世俗之事,也不再主动找金家父女了。如此一来赵员外就可打消顾虑,安安稳稳过他的日子 了。

其次,把鲁达安排进五台山文殊寺当和尚,鲁达就是文殊寺的人了,万一官府缉拿到鲁达,窝藏要犯的罪只能算在文殊寺的头上,而不会找他赵员外的麻烦。再说宋朝是尊佛重道的社会,一般不会对寺庙下手。

再次,金翠莲以前被“镇关西”包养过,赵员外包养的只不过是个“二手”。这个底细在雁门县一带只有鲁达一个人知道。赵员外在当地也算有头有 脸的人,自然不希望别人对此事说三道四、四处张扬。金老、金翠莲不会自己说,就只剩下一个鲁达了,所以要把鲁达“摆平”。有谁会相信一个吃肉喝酒的花和尚 的话?

赵员外在安排鲁达当和尚的问题上可谓煞费苦心,试想如果不让鲁达当和尚,而是给他些银子远走高飞,那么鲁达银子花完了或是遇到什么棘手 事,说不定还会来找赵员外;如果把鲁达送进某个黑帮山寨,那无异于在赵员外身边按下一颗定时炸弹,昨天可以拳打镇关西,明天保不准就会拳打赵员外;花钱买 通官府给鲁达杀人案定个“正当防卫”费钱费力不说,日后如何安置鲁达还是个问题。赵员外可能还有一种想法,就是杀人灭口,这可能是老赵的第一个思路,不过 他马上否定了。因为在赵员外与鲁达说闲话较量枪棒过程中,老赵已经知道鲁达是个绝顶高手,杀人灭口危险系数太大。当然,鲁达并不是赵员外想的那种人。

在赵员外看来,送鲁达上五台山当和尚是最省时、省钱、省力的办法,一劳永逸地解决了鲁达这颗炸弹。

赵员外如此作为,实在是小人之心度君子之腹,不过出于鲁达、金翠莲、赵员外三方考虑,也未尝不是三全其美的办法:既照顾了金翠莲的情面,又保全了鲁达,也消除了赵员外的疑虑。

最可怜的要数鲁达,被赵员外来回摆布兀自不知,还真心实意的谢人家,着实令人愤愤不平。鲁达就是这么一个人,打抱不平行,除强扶弱行,喝酒吃肉行,论起人情世故来不行。

05大闹五台山——惯出来的毛病

因为一个女人,鲁达从提辖官变成了杀人犯,还是因为这个女人,又从杀人犯变成了和尚。对于身份的变化,鲁达没有惋惜,一副知足常乐的架势,这才是好汉的胸怀。

赵员外是五台山文殊寺的施主檀越,又与智真长老是兄弟,所以鲁达在文殊寺也算有背景的人。出于赵员外的情面,智真长老对鲁达还是很不错、很宽容的。这种宽容却为文殊寺埋下了祸根。

鲁达刚一进文殊寺,寺里的僧人们就看出鲁达不是出家的料,于是禀告长老智真“却才这个要出家的人,形容丑恶,不可剃度他,恐久后累及山门。 ”智真却以“他是赵员外檀越的兄弟,如何撇得他的面皮?”为由不听劝告。为堵众人的嘴,又为剃度鲁达找了一个冠冕堂皇的借口“此人上应天星,心地刚直…… 久后却得清净,正果非凡,汝等皆不如他。”更有趣的是,智真长老赐给鲁达的法名叫“智深”,智真与智深同属“智”字辈,却是师徒关系,很让人费解。

有上级领导护着,再缺乏同事的监督,鲁智深这和尚做的很不像和尚,不念经、不坐禅、随地大小便……同事们忍无可忍,又去举报鲁智深“智深 好生无礼,全没个出家人体面……”面对下级举报,智真长老不但不约束、提醒鲁智深,反倒喝举报者“胡说!且看檀越之面,后来必改。”瞧瞧,有这么当领导的 吗?鲁智深不被惯出毛病才怪。

鲁智深第一次破酒戒是在四五个月后,在山下喝得酩酊大醉。寺里又有人举报鲁智深,智真长老依旧不加约束,反倒替鲁智深开脱“虽是眼下有些 啰唣,日后却成正果,且看赵员外檀越之面,容恕他这一番。”按照寺规,和尚破戒吃酒,决打四十竹篦,赶出寺去。那么智真长老是如何处罚鲁智深的呢?四十竹 篦没有打,赶出寺更不可能,连关禁闭、写检查这样的处罚也没有,只是象征性的找鲁智深谈了次话,无关痛痒不说,还留鲁智深在方丈里吃早饭,又送衣服又送 鞋。这是在处罚还是在奖励?有了这一次喝酒破戒的经历,鲁智深的胆子越来越大,反正领导不过问,闹吧。于是为大闹五台山埋下了祸根。

鲁智深第二次破戒是在本次事件三四个月后,这次不光破了酒戒,还破了荤戒。鲁智深这次事闹大了,打塌了半山的亭子,打坏了山门外金刚,逼 迫两个禅和子吃狗肉,打伤禅客几十个。动静之大,恐怕五台山有寺庙以来绝无仅有,这就是《水浒》中继“拳打镇关西”之后又一个高潮——大闹五台山。在宋 朝,狗肉不是随便就可以吃的,就如同今天吃大熊猫肉一样,吃狗肉在宋朝是要被判刑的,情节严重的甚至是死刑。鲁智深触犯大宋律法(聚众吃狗肉),损坏公共 建筑(半山的亭子),毁坏五台山形象(搬到金刚)……情节之恶劣超出一般。

是什么原因导致了鲁智深“大闹五台山”这么严重的后果?

一是鲁智深鲁莽豪放、不受约束的性格使然;二是智真长老的一再纵容、袒护。一定程度上讲,智真长老的一再袒护,成了鲁智深闯祸的最直接原因。

鲁智深一入寺,下面人就反应鲁智深不是当和尚的料,智真长老不听;鲁智深不念经、不坐禅、随地大小便,下面人又举报,智真长老又不管;鲁智 深破戒,众僧打算赶他走,智真长老还不管。这哪像当领导的,对下级的纵容、包庇也太过了吧。从不务正业到破酒戒、再到大闹寺院,鲁智深的胆子越来越大,这 都是智真这个当领导的一点一点纵容出来的。

对于鲁智深的一再犯错,智真长老常挂在嘴边的一句话是“且看赵员外檀越的面,容恕他这一番。”赵员外成了一再纵容鲁智深的理由。在我们智 真长老眼里,赵员外是寺院的赞助商,是寺里的衣食父母,得罪不得。“坏了金刚,请他的施主赵员外自来塑新的,倒了亭子,也要他修。”这便是智真长老的心 理,你鲁智深破坏东西不要紧,旧的不去新的不来,反正有赵员外掏钱。至于袒护鲁智深的另一个理由“上应天星,终成正果。”那纯粹是扯淡,堵下面僧人的口而 已。

06“智真长老”不是一个好领导

智真长老这人,最适合的工作不是做什么寺院长老,而应该去做生意,从文殊寺所属的大批酒店、酒馆就可看出,智真长老是做生意的好手。

智真长老一再袒护、纵容鲁智深,是不是说明他治寺不严呢?未必,从文殊寺下属各个酒店坚决不卖给鲁智深酒吃就可看出,智真长老在治寺方面未必不严。之所以对鲁智深特殊照顾,完全是因为鲁智深有赵员外撑腰的缘故,因为赵员外有强大的经济实力赞助文殊寺。

作为一个单位的领导,一把手,智真长老在对待下属的态度上很有问题。有关系、有路子、有人撑腰的另眼相待,像鲁智深这样不具备出家资格的, 只因有赵员外撑腰,便可顺利剃度,并能坐到“智”字辈的位置上。而没有后台的禅客和门子们,挨了鲁智深的打,这位智真长老却也能做到不闻不问。

作为单位的一把手、当家人,智真长老的主要精力并未放在基本业务上,而是一门心思搞第三产业,一门心思搞创收。文殊寺在当时应该算一个事 业单位,作为业务一把手,智真长老不专心钻研佛法、不专心普度众生,而把精力放在经济上,实在不是一个业务上的好干部。这样的人早该开除出出家人队伍。

文殊寺在山下闹市区入股酒店、酒馆,早已不是秘密,鲁智深两次喝酒破戒,那酒全都出自文殊寺下属的酒家里。真是有意思。智真长老的事情告诉我们,在单位搞“一支笔”、“一言堂”是多么可怕的事情。我们也不必过多埋怨智真长老,当时的社会风气如此,谁又能免俗。

附:鲁智深在文殊寺闹得动静太大,智真长老再不拿出些处罚措施,恐怕下面人不会服气。迫于下面压力,智真长老下了一纸调令,将鲁智深调到了东京大相国寺智清禅师那里。鲁智深踏上了前往东京的路程。

鲁智深在文殊寺闹得动静再大,也只算一个不守规矩的和尚而已,与“好汉”沾不上边,他真正恢复好汉本色,还是在去东京的途中,那么鲁智深在半路上又做了哪些路见不平之事?请看下回——英雄的回归。

07英雄的回归

鲁智深从五台山到东京的途中,发生了“大闹桃花村”、“火烧瓦官寺”两个插曲,作者施耐庵为什么要安排这两个插曲呢?评论家金圣叹的解释很到位:鲁 智深取了真长老书信,若说“于路不则一日,早来到东京大相国寺”则是两回书都发生在和尚寺里,何处显其龙跳虎跃之才。于是中间得有插曲隔开,况且这两个插 曲并不是凭空加上的,里面颇有深意。

桃花村刘太公家的一起“强迫婚姻案”,使鲁智深又有了伸张正义的机会。鲁智深总算没白在五台山混了十来个月,跟刘太公讲话自称“小僧”还自称会“说因缘”,把刘太公唬得不轻,以为遇到了救星,看来鲁智深在和尚职业上还是迈出了一小步。

鲁智深救了刘太公的女儿,还意外遇到了故友李忠,这李忠不再打把势卖艺,而是加入了桃花山黑帮。桃花山黑帮是《水浒》中出现的第二个黑帮组 织,不过势力比后来的二龙山、梁山还要弱很多。“兵熊熊一个,将熊熊一窝”李忠、周通本事平平,他们的“桃花山集团”估计也不会有什么发展前景,后来被梁 山集团吞并也是情理之中的事。

鲁智深对李忠的印象并不怎么样,总认为人家“不爽利”,原因就出于上次,鲁智深借钱,李忠只摸出了二两银子,鲁智深嫌少,丢还了李忠。其实从一个“摸”字上看,李忠当时已是倾其所有了。不过鲁智深不这么认为。

在李忠、周通下山为鲁智深抢劫路费之时,鲁智深竟把人家山寨的金银酒器全都踏扁,栓在包裹里不辞而别。还说什么“拿官路当人情,只苦别 人!”其实这山寨上的东西哪样不是抢来的,今天抢的是“拿官路当人情”,以前抢的就不是?鲁智深嫌人家小气,自己倒是够“大方”。话说回来,人无完人,这 样的好汉才显得真实,可爱。

桃花村这一篇掀过去,鲁智深在瓦官寺又遇到了不平事,这是鲁智深出道以来第三次仗义出手。有趣的是三次打抱不平竟都是为了女人,第一次是 救金翠莲,第二次是救刘太公女儿,第三次就是救这瓦官寺里的妇女。《水浒》至此共出现了三个女人,第一个是王进的母亲,后面三个便是鲁智深搭救的三个。在 施耐庵笔下,女人作为无辜受害者出现的例子屡见不鲜,这是不是表示出作者对女人的一种态度呢?

在鲁智深与瓦官寺一僧一道的交手中,九纹龙史进再次出场,并与鲁智深联手摆平了这一僧一道。可惜这次未能救得那妇女性命,作者安排瓦官寺妇女死亡,大概是为了与金翠莲、刘太公女儿有所区别,否则鲁智深连救下三个女人,故事就俗了。

鲁智深不近女色,却要接连搭救三个女人;鲁智深为人慷慨,却偏两次遇上吝啬的李忠;鲁智深好喝酒,却偏去当了和尚。性格与现实的巨大反差,使得这几回书写得跌宕起伏、妙趣横生。

施耐庵为什么在“瓦官寺”一节安排史进重新出场呢?

金圣叹的批语写得明白:史进忽然飞来赤松林,忽然又飞去少华山,如果理解成鲁智深在瓦官寺真的摆不平那一僧一道,而必须安排史进来帮忙,那 就太肤浅了。作者真正的目的是,前面在渭州酒楼鲁智深与史进、李忠分手,直至现在二人都没有下落,上一回李忠已有下落,人家在桃花山当了老大,只剩下一个 史进还沦落天涯,天下这么大,史进到底怎么样了呢?过了瓦官寺这段书,鲁智深就到了东京,那里的主角便是林冲了,施耐庵将全部笔力放在林冲身上后,就没有 机会闲下笔来交代史进的下落,不得已,只能从瓦官寺这一情节中穿插交代史进的下落和归宿。

08李忠、周通

李忠、周通出现在“大闹桃花村”一节,也是后来的梁山好汉之一。施耐庵对此二人着墨不多,人们在品评水浒人物时也常常把这二位遗忘在角落,其实李忠、周通二位在梁山108条好汉当中还是蛮有个性的,这里有必要将二人的生平介绍一下——

(一)李忠

打虎将李忠是第六个出场的梁山好汉,早年做过武术教师,曾收九纹龙史进为徒,是史进的启蒙老师。宋朝是以文治兴邦的国家,朝野上下向来重文 轻武,李忠的功夫很没有市场,再加上李忠那点三脚猫的功夫实在不咋地,可以预见,李忠武术教师的职业很难做得长久,若非碰上史进这样的有钱而爱好武术的少 年郎,李忠恐怕连肚子也填不饱。然而世宋朝如史进一般有钱、一般爱武的少年毕竟有限,李忠为了生计,不得不改行。

李忠选择的第二种职业是打把势卖艺、卖野药,这种生意不需要投入多大本钱,几条棍棒、几贴膏药即可,非常适合李忠这种徘徊在贫困线上而又 有些拳脚功夫的人经营。不过这种生意也有局限性,人少、不热闹的地方没有生意,刮风下雨没有生意,可以预见,李忠过的日子很可能是饥一顿饱一顿的日子。鲁 达向李忠借钱,李忠从身边摸出二两来银子,鲁达嫌少,还嘲笑人家“不爽利”,这绝对是冤枉李忠了,一个打把势卖艺的人,能指望从他身上拿出多少银子?二两 银子(折合人民币七百元左右)已经相当难能可贵了。不过李忠一确实有“不爽利”的地方,当他在潘家酒楼得知金翠莲妇女的悲惨遭遇后,竟没有丝毫的同情心和 除暴安良的英雄气概,吃完饭一抹嘴走人,将镇关西这个烂摊子丢给了鲁达一个人,没有一点梁山好汉应有的仗义豪情。

打把势卖艺、卖野药也混不下去的时候,李忠踏进了黑社会的门槛,做了桃花山黑帮老大。鲁智深做客桃花山,也是李忠招待的,鲁智深趁李忠、 周通下山办事之机,将山寨里的金银酒器全都装进了自己包裹,逃之夭夭。事后,为安慰周通,李忠很“仗义”地把自己应得的那份赃物分给了周通。

梁山108条好汉中以“虎”字为绰号的有十一人,李忠竟号称“打虎将”,这显然有犯众怒之嫌。梁山好汉真正打死过老虎的只有武松、李逵、解珍、解宝四人,凭李忠这点功夫,如果他有幸遇到只老虎,与老虎单挑的话,李忠生还的可能性估计为零。

(二)周通

周通是梁山好汉中少有的“色狼”之一,当然周通的好色功夫比起矮脚虎王英还要逊一筹。周通只在桃花村一案中显露了一回色狼本色,而王英则无 时无刻、随时随地流露着色狼的本性,不管是已婚的还是未婚的;不管是在日常生活中还是在两军阵前,王矮虎的色相无处不在。周通的好色与王英相比,简直是小 巫见大巫。关于王矮虎,我们后面还要详谈,这里姑且只说周通。

周通是桃花山黑帮创始人,桃花山原来的老大,后因李忠功夫比自己高,才拉拢李忠入伙并做了老大,周通自己甘居二当家(以此推断,周通的武 艺也高不到哪去)。周通、李忠主导下的桃花山,是梁山兼并的黑帮组织中最弱小的一个。由于实力单薄、武艺平常,上梁山之后二人的位置也比较靠后,周通总排 名八十六位,李忠总排名八十七位,周通反倒高出李忠一位。

梁山好汉多以好色、贪财为耻,故绝大多数梁山好汉不近女色、不贪财物。周通则不管这一套,既好色,也爱财。对十*岁的少女他可以淫心大动,对鲁智深偷盗财物特也可以大动肝火,在周通眼里,生活似乎就是由金钱和女人两部分构成的。

翻开历史,敢以“霸王”为绰号的只有楚汉时期的项羽、三国时期的孙策。周通竟也大言不惭自称“小霸王”,与项羽、孙策相比,周通简直该钻进耗子洞了。周通的绰号与李忠的绰号都犯同一个毛病——吹,并且吹得厉害。这一点两人倒是有共同之处,难怪这二位会一起共事。

当鲁智深将周通的金银酒器全部私自偷走后,周通着实恼怒了一番,大骂鲁智深“秃驴”“不是好人”。李忠为安慰周通,道:“是我不合引他上 山,折了你许多东西,我这一份都与了你。”周通道:“我和你同死同生,休地计较。”两个吝啬小气的家伙到相互客套,每读到此,不禁令人嫣然一笑。周通与李 忠的关系实际上是相互利用的关系:周通利用的是李忠的武艺,目的是便于更多、更方便的打家劫舍、拦路抢劫,遇到功夫高一点的,周通就需要李忠出场摆平了, 反正反正李忠的武艺比周通好一点;李忠利用的是周通的实力,靠着周通的桃花山,李忠才有了相对安稳的生活,再也用不着打把势卖艺了,甚至还做了桃花山的老 大。李忠名义上是桃花山大当家的,但他对周通还是有些底气不足,毕竟人家周通才是桃花山的创始人,所以当鲁智深行窃后,李忠才会说出那样的话——是我不合 引他上山,折了“你”许多东西。一个“你”字,足见二人关系之微妙。

征方腊“独松关”一战,周通被厉天润一刀砍死,周通甚至没来得及还手就一命呜呼,也难怪,连没羽箭张清这样的厉害角色都死在厉天润之手, 何况是周通了,周通死得很正常。不正常的是李忠,见周通被杀,自己首先想的不是报仇,而是逃跑,他跑得比谁都快。看看兄弟俩分金银时的客套,看看兄弟俩同 死同生的誓言,到了关键时刻,李忠跑得比兔子还快,禁不住令读者感叹一声:兄弟相交如纸薄!

09倒拔垂杨柳——柳树?杨树?

提起鲁智深的英雄气概,人们最先想到的不是拳打镇关西,不是大闹桃花村,也不是火烧瓦官寺,而是“倒拔垂杨柳”一节。倒拔垂杨柳已成了鲁智深的代表作,家喻户晓,尽人皆知。

《水浒》第七回的题目是“花和尚倒拔垂杨柳”,在一般人印象里,鲁智深拔的自然是垂柳。事实真的是这样吗?我们且看书中原文:

那种地道人笑道:“墙角边‘绿杨树’上新添了一个老鸦巢,每日只到聒晚。”

鲁智深也乘着酒兴,都到外面看时,果然“绿杨树”上一个老鸦巢。

鲁智深相了一相,走到树前……把腰只一趁,将那株“绿杨树”带根拔起。

原文原话写的明白,是“绿杨树”而不是柳树,也不是垂杨柳、垂杨树、杨柳树等等。不过此时我们还不能充分证明鲁智深拔的一定是杨树,而不是 柳树。因为在古代,存在杨柳同义、杨柳不分的情况。比如观音菩萨的杨枝玉净瓶,里面明明插的是柳枝;比如楚国神箭手养由基百步射柳叶,却说成百步穿杨;再 比如刘禹锡的杨柳枝词,被说成柳枝词……可见古代确实是杨柳不分。只凭书中一两句原话就颠覆人们的普遍认同,证据显然单薄,我们还要从书中另找突破口。

我们可以推测一下,鲁智深拔的那棵树直径应在20厘米左右,碗口粗细,再粗了,拔起来恐怕难度就大了,除非他真的是罗汉身体。鲁智深拔树 前为什么要“相了一相”,估计也是在揣摩树的粗度与自身的实力,看是不是匹配。一株直径20厘米的垂杨柳,高度绝不会超过5米,因为垂柳的树枝是向下垂 的。老鸦在这么低的树上筑巢,保险吗?它不怕人们掏鸟蛋?这老鸦可够弱智的。一只不弱智的老鸦,最合适的筑巢高度应该在8米开外,垂柳长到8米开外,估计 直径怎么也得40厘米往上,如此粗的大树,鲁智深拔得动吗?除非他真的是罗汉。

垂杨柳的高度、粗度和老鸦理想的筑巢高度及鲁智深的承受能力之间,明显存在矛盾。树太粗了鲁智深拔不动,树太细了其高度又会降低,老鸦不 肯去筑巢,一切看似都很矛盾。这种矛盾可以调和吗?可以,如果把这棵树假设成杨树,一切就解释通了。一株直径20厘米的杨树,高度基本能达到9米以上,鲁 智深能拔得动,老鸦也肯去筑巢,一切问题迎刃而解,一切问题又都合乎逻辑。

还有一点,杨树的根系分布比较浅,一般在土层0——40厘米深度,鲁智深拔起来比较容易,相比之下,柳树的根系则要深,鲁智深也是人,能拔得动吗。

见证鲁智深拔树的只有那三二十个泼皮,其中一个泼皮曾笑道:“墙角边‘绿杨树’上新添了一个老鸦巢,每日只到聒晚。”泼皮不似文人墨客,绝弄不出“杨柳”等诗词中常见的字眼,在他们眼里杨树就是杨树,柳树就是柳树。

我们再看《水浒》另几个关于柳树的原话——

第二回,王进投宿史家村:却是一座大庄院,一周遭都是土墙,墙外有二三百棵“大柳树”

第九回,林冲投柴进庄上:过得桥来,一条平坦大路,早望见“绿柳”阴中显出那座庄院。

第七十九回,刘梦龙杀入梁山泊:一带阴阴的都是“细柳”柳树上拴着两头牛。

第八十二回,戴宗救乐和:燕青问有树吗?乐和道傍边一道都是“大柳树”

施耐庵对于这些树的叙述,柳树就是柳树,并没有说成杨树,也未见作者杨柳不分。为什么到了“倒拔垂杨柳”一节,我们却要将明明白白的“绿杨树”理解成柳树呢?

有人会说第七回书的题目是“花和尚倒拔垂杨柳”,正文却写成杨树,难道正文与题目会不符?那岂不是说施耐庵他老人家出错了?施耐庵也是人, 未必不会出错。举个例子:鲁智深从山西五台山去东京,要经过桃花山、赤松林,而杨志从北京去东京,也经过桃花山、赤松林,五台山与北京千里之遥,去东京会 是同一条路?从北京到河南开封,一路都是华北平原,哪来那么多山。施耐庵出些错,不要大惊小怪。

另外我们还要搞清一个问题,鲁智深为什么要拔树?

是在向那三二十个泼皮显示武力吗?不是,他已经在菜园粪坑前把这些泼皮们打服了,没有必要再拔树显威。最可能的原因是他在借拔树撒气。

鲁智深怀揣智真长老的介绍信来到大相国寺,抱的希望挺大,一心想在都寺、监寺的领导岗位上做做。事与愿违,智清长老只让他做了个末等职事 僧,看管菜园子而已,就像孙悟空做弼马温一样。鲁智深如何不憋气,用他自己的话说“真长老着小僧投大刹,讨个职事僧做,却不教俺做个都寺、监寺,如何教洒 家去管菜园?”

不管鲁智深愿不愿意,智清长老终究把他分进了菜园子,鲁智深这气憋大了。孙悟空得知弼马温官很小后,来了个大闹天宫,鲁智深没有孙悟空的 本事,不会大闹东京,但小动作总会有的。所以当众泼皮向鲁智深说“老鸦叫,怕有口舌。”的话时,鲁智深终于爆发了。“怕有口舌”如何理解?无非就是有人打 小报告,说鲁智深与泼皮来往密切,受智清长老训斥而已。鲁智深这火一上来,必然要找东西发泄,于是选择了拔树。为了表示心中不满,他还演武给众泼皮看,不 是有口舌吗,洒家不在乎!

这便是“倒拔垂杨柳”的始末。

Veröffentlicht in: on Februar 2, 2010 at 17:21  Hinterlasse einen Kommentar  

第三章:大闹史家村

01为何安排史进第一个出场

梁山108条好汉,比史进功夫好的、名气大的大有人在,为什么施耐庵单单安排史进第一个出场呢?

这个问题以前有人做过解释,认为“史进”二字的意思是历史的进步,或是历史在进步,或是历史因此而进步,总之就是这么一层意思。史进第一个出场表明历史在发展、在进步,从而引申出另一层意思:梁山好汉的出现代表了时代的发展、历史的进步,即“上顺天意,下合民心”。

当然以上的解释只是一种猜测,一家之言而已。笔者认为,单从水浒这部书本身的情节需要来讲,安排史进第一个出场是大有深意的——

史进可说是梁山一百单八将里最年轻的一个,出场时只有十*岁,能与史进比年轻的大约只有扈三娘一个。史进在梁山集团中应该算比较有朝气、有 胆识、年轻有为的青年干部的代表。安排史进这样的青年好汉第一个出场,说明梁山集团是一个朝气蓬勃、蒸蒸日上的团队。作者施耐庵大概是在透露这么一个信 息:连最最年少的史进都如此英雄,其他年龄大一些的梁山好汉岂不是更了得了?

另外,也是最重要的,十*岁的史进一出场便遇到了一系列突发事件:先是遇上王进重新学艺,后父亲身亡,又与少华山黑帮不打不相识,接着武 力反抗朝廷缉捕,最终走上了“革命”道路。从一个富家子弟到“革命分子”的转变,史进在不到一年的时间就完成了,史进成熟了。史进所走的道路,实际上也是 梁山其他好汉们所要走的道路。作为一个热场型人物,史进的形象十分鲜明,有朝气,重义气,爱好武艺,仗义疏财,好结交朋友,最后被逼造反。这是一个典型的 梁山好汉形象

经过一系列突发事件,史进的思想日趋成熟,再不是刚出场时的毛头小子,“革命觉悟”越来越高,逐步具备了上梁山的政治条件。试想一个十* 岁的孩子都已具备了如此高的“革命觉悟”,那么另外107条比史进年龄还大的好汉,“革命觉悟”也应该很高了。史进的出场和成熟,实际是一种暗示:从现在 开始,108条好汉“思想”已日趋成熟,聚义梁山已经只是时间问题了。这也是施耐庵安排史进第一个出场的原因之一。

九纹龙史进排名天罡星第二十三位,号称“天微星”,与“天微星”相对的“地微星”便是矮脚虎王英。把史进与王英放在一起很有意思,一个英 俊,一个猥琐;一个*,一个下流。王英是条大色狼众所周知,而史进对女人也很感兴趣的内幕却鲜有人知,王英再怎么好色,也只是寻找眼前的,而史进找女人却 可找到千里之外去(家在陕西,却能跟山东小姐厮混熟)。

施耐庵把史进、王英列为“天微星”、“地微星”对比起来,不知是巧合,还是他老人家刻意安排。另外巧合的还有,史进排名天罡星二十三位, 扈三娘正好排名地煞星二十三位,无论从年龄、相貌还是武艺等方面讲,扈三娘嫁给史进远比嫁给王英合适得多。可惜扈三娘出嫁时史进还没有上梁山。真不知道黑 老大宋江在日后面对史进、扈三娘这对俊男俏女、金童*的时候,心里作何感想。

02史进的“革命”历程

从北宋的审美观点来看,史进确实是一个帅哥,“银盘也似一个面皮,刺着一身青龙”,在一个以有纹身为美的时代,银娃娃般的史进绝对是帅呆了。倘若放 在现在,任谁身上刺着一身青龙,从一般人眼里看,那不是混混就是地痞,无论如何也不会和英雄连系起来。时代不同,审美观念不一样罢了。

梁山好汉里身上有刺青的不少,除了史进,还有燕青、鲁智深、杨雄等。宋江为得到朝廷的招安,从徽宗皇帝的二奶李师师那里找突破口,派燕青 作为特使。李师师美女爱英雄,看上了燕青那一身花绣,当然燕青不可能为了肉体欲望而犯原则性错误。给当今皇帝戴顶绿帽子,梁山集团还招安个鸟。不过这事换 了史进,这错误没准就犯了,君不见史进家住陕西,却能勾搭上山东东平府的娱乐界小姐李瑞兰,且来往慎密,陕西、山东千里之遥,史进的泡妞本事的确不一般。 “作战”距离如此之长,恐怕梁山第一色狼王英也自愧不如。

同样有一身好看的花绣,燕青能行的事史进未必行,宋江也看出了这一点,宁可派自己极不信任的燕青去跟李师师谈,也不派同样有一身花绣、并 且还算中规中矩的史进去。宋江在看人和用人上,的确有一套。鲁智深、杨雄同样有一身花绣,派这二位去如何?更不合适,大家想啊,一个纹着身的花和尚来回出 入皇家二奶李师师家,岂不是很容易引起官方的注意。杨雄有纹身不假,不过他这人太木讷,面皮淡黄,有一种病态,这种形象很难讨女人喜欢(潘巧云便是例 子)。

话题扯远了,我们还说刚一出场的史进。

史进自从跟禁军教头王进学武之后,功夫发生了质的变化,从好看变成了实用,从花架子变成了真本事,并且十八般兵器样样精熟。史进在当地越来越有名气。

史进的名声引起了附近少华山黑帮组织的注意,组织中的三个头目朱武、陈达、杨春在对待史进的问题上出现了分歧。陈达主张硬来,朱武、杨春主 张回避,结果少华山与史家村结下了梁子。幸好朱武及时上演了一出苦肉计,阻止了事态恶化。此后少华山黑帮与史进不打不相识,竟成了往来密切的哥们儿。

少华山黑帮组织是《水浒》中出现的第一个黑帮组织,老大就是七十二地煞排名第一的神机军师朱武。当朱武领导的少华山黑帮敢打华阴县城的主意时,王伦领导的梁山泊黑帮也只是打劫一些单独过往的客商而已。朱武叱咤风云威震华州的时候,吴用还只是一个乡村民办教师而已。

史进与少华山黑帮不打不相识,成了朋友。双方多次礼尚往来,先是史进请朱武等上史家村吃酒;朱武等又送史进金子酬谢;史进又回赠朱武等人上 等衣服,还明目张胆邀请朱武等中秋节来史家村搞聚会。两边一来一往,越来越密切。俗话说没有不透风的墙,这事引起了华阴县地方政府的警觉。在李吉的告密 下,华阴县政府军在中秋节夜里包围了史家村。政府军的目的很明确,就是要将少华山黑帮头目及史进一网打尽,永绝后患。

在史进看来,投降是死,“革命”也是死,同样是死,还不如“革命”一把。于是一场激烈战斗不可避免的打响了。战斗的结果是:政府军方面损 失惨重,线人李吉被杀,两个正科级的都头战死;史进虽成功突围,却从此失去了家园,成为朝廷通缉的要犯。唯一没有损失的是少华山黑帮,黑帮还是那个黑帮, 朱武还是那个朱武,反政府的性质还是那个性质,却多了史进这个帮手。

“大闹史家村”是整部书的第一个小高潮,它直接导致了史进走上“革命”道路,也拉开了其他107条好汉陆续走上“革命”道路的序幕。

03陈达、杨春

“大闹史家村”一章,陈达、杨春应算是配角,其实二人在《水浒》中从来都是配角,对于这二位的生平,我们简单介绍一下——

陈达、杨春是少华山黑帮二当家和三当家的,史进加入少华山后,二人位置顺延,分别位居三当家、四当家。

与其他多数梁山好汉不同,陈达、杨春上梁山并非主动投怀送抱,而是被拉拢上去的。少华山四大头领上梁山,完全是因为史进,史进与梁山高层领 导鲁智深有交情,与梁山一般干部李忠也有师徒情分。当史进华州遇难之时,宋江很仗义地出手相救,大闹华州,救下史进。史进因此带领朱武、陈达、杨春加入梁 山黑帮,至此梁山集团成功兼并少华山集团。陈达、杨春与二哥朱武、大哥史进一起,成了第八十一个上梁山的好汉。

作为《水浒》第三个和第四个出场的梁山好汉,陈达、杨春在一百单八将中的排名并不高。陈达排名地煞星第36位,杨春排名地煞星第37位, 在七十二地煞里面位置正好居中。不过从总排名看,陈达总排名72位,杨春总排名73位,属于中下位置。梁山集团领导分工时,陈达、杨春分到马军小彪将职 务。“小彪将”也是将军,但等级最低。梁山马军大将共分三等:第一等是马军五虎将;第二等是马军八席骑先锋使;第三等才是马军小彪将。陈达、杨春做的就是 马军第三等职务,即便是在第三等的马军小彪将当中,二人也只排在倒数第四和倒数第三的位置。可见陈达、杨春在梁山领导职务中分量较轻。

陈达、杨春在梁山排名低、职务轻,也不能说宋江大材小用有意埋没二人,宋江的确埋没了不少人才,但陈达、杨春不在其中,二人排名偏低主要 还是因为这二位能力实在有限,武艺稀松平常,智谋更谈不上,跟他们大哥史进(能打)、二哥朱武(有谋)不在一个档次。翻开《水浒》,很难找到陈达、杨春立 过战功的记载,这对于在全书中第三个和第四个出场的热场型人物来说,是件很尴尬的事情。即使不是主角,施耐庵老人家对这二位的安排也不能如此潦草吧。后人 大约也意识到了这种尴尬,于是在《水浒》后补二十回当中加了杨春立功的记录——一大杆刀砍死偏将武能。杨春这种能力的人,基本上也只能对付武能这样的偏 将。施耐庵在第二回书重点提到杨春的这把“大杆刀”,后补情节加上大杆刀杀敌斩将之事,也算对前面的描述有个交代。陈达在第二回书一出场已与史进交过手, 二人“斗了多时”,史进才把陈达降住。如果说史进的功夫很了得,那么陈达能与之“相斗多时”,足见陈达的功夫也不是差得一无是处。这也算对陈达的黑道生存 能力有了一个交代吧。

陈达、杨春这对搭档,一开始在少华山就形影不离,上梁山后也不离不弃,基本上以史进副将的身份相伴左右,二人也曾客串过花荣、林冲的副 将,不管做谁的副手,兄弟俩始终没有分开过。在征方腊“昱岭关”一战中,陈达、杨春同大哥史进一起被乱箭射死,兄弟仨连同石秀等人成了第三十八个牺牲的梁 山好汉。陈达、杨春这对兄弟,从生至死没有分开,这在兄弟义气满天飞的梁山好汉中,在“不求同生,但求同死”的誓言下,除了这哥俩,又有谁能真正做得到?

04朱武:上梁山是一个错误

朱武是少华山黑帮老大,“大闹史家村”的另一个主角,朱武在《水浒》算不上主角,但却是一个有个性、有争议、富有悲*彩的人物,在这里有必要介绍一下朱武这个人。

朱武是《水浒》里第二个出场的梁山好汉,他领导下的少华山黑帮是《水浒》里出现的第一个黑帮组织,朱武等人计划攻打华阴县时,王伦领导的梁 山黑帮才敢抢劫单独过往的客商而已,而当时的桃花山、二龙山、*山等黑帮还没有形成规模,根本不能与少华山同日而语。朱武叱咤风云威震华州的时候,吴用还 只是个乡村民办教师。

朱武的黑社会经历与资格比梁山多数好汉都要多、都要老,后来少华山并入梁山集团,朱武心里未必乐意,只是碍于史进的情面和宋江救史进的恩 义没有明说罢了。朱武也晓得,大鱼吃小鱼是千古不变的江湖规矩,除了顺从并购潮流,别无选择。这样,朱武成了第八十一个入伙梁山的好汉,与他一同入伙的还 有史进、陈达、杨春。

朱武上梁山之后,并没有受到宋江的重视和重用,相反还一味受到吴用的打压和排挤。同样是吃军师这碗饭,吴用当然不想别人来分享自己手中的权利,有一个副军师公孙胜搅局,吴用已经很不爽了,又冒出个神机军师朱武,这是吴用无论如何不能容忍的。

上梁山之后至受招安之前这段时间,朱武不显山不露水,很少发言,很少参与大事的决策。梁山集团领导们排座次,朱武被安排在地煞星第一的位 置,地位看似很高,却在什么穆宏、解家兄弟的后面。安排职务时,朱武的头衔是“同参赞军务头领”也就是说吴用是正军师,公孙胜是第一副军师,朱武是第二副 军师。像朱武这样的职务,基本属于有名无实了。

招安之前,朱武唯一的闪光点体现在招安大计上,宋江打算通过皇家二奶李师师直接与徽宗皇帝谈判,朱武则建议走太尉宿元景的后门,毕竟华州 “金铃吊挂案”对朱武的影响太深了。事实证明,李师师和宿元景这两条路线的合并,终于促成了梁山集团的招安大计。这朱武真是不鸣则已,一鸣惊人!

朱武的才能真正得到施展,是在宋江和卢俊义分兵作战以后,在征大辽和征方腊的战争中,朱武一直是卢俊义方面军的军师、副总指挥。

大辽军队与田虎、王庆、方腊等农民起义军不同,大辽军队是国家正规军。在古代,正规一点的军队都讲究阵法,比如辽国军队,就非常讲究排兵布 阵和阵法变换,农民义军则不同,他们大多采用群殴方式。在对辽作战中,辽国曾布下“五虎靠山阵”、“鲲化为鹏阵”等等,号称多才多艺的卢俊义一下子就蒙住 了,幸好朱武在,说出了其中奥妙,才不致使卢俊义在辽军面前太丢面子。兀颜延寿布下的“太乙三才阵”、“循环八卦阵”、“藏头八阵图”等,吴用看了半天一 个也不认识,而朱武一眼就能识破。尤其是在宋、辽决战时,辽国摆出了一个阵势,我们的吴大军师连见都没见过,而朱武一语道破,是“太乙混天象阵”,并能道 出其中的变化和奥妙。后来证明,朱武所说与九天玄女所言完全相同,在九天玄女帮助下,宋江破阵成功。单论阵法,朱武不知要比吴用高出多少。

05朱武的待遇问题

为宋江北征南讨立下汗马功劳的朱武,并没有得到应有的待遇。地煞星排名第一,看似很高,其实总排名只是第37位。

有人说“宁做鸡头,不做凤尾”地煞星第一终归比天罡星第36强些。其实不然,三十六天罡属于正将,七十二地煞属于偏将,正将、偏将在政治待 遇和经济待遇上是截然不同的。我们看梁山集团领导班子的组成,宋、卢、吴、公孙四大董事处在最高层,其他天罡星也属于董事会成员,而地煞第一的朱武却没有 资格列入董事会成员内。想必梁山集团内部定工资的时候,也会有天罡、地煞之分,差一级工资应该没问题。

我们再看朝廷对天罡、地煞的赏赐规格,朝廷给梁山好汉招安的赏赐,三十六天罡赏的是金牌、红锦,七十二地煞赏的是银牌、绿锦。哪怕朱武比 燕青只低一位,燕青可以拿金牌、红锦,而朱武只能拿银牌、绿锦。金牌、银牌之差很明显,而红锦、绿锦也是有差别的,在古代,红锦是除黄锦之外最尊贵的一 种,绿锦就差多了。比如三国时曹操手下的大将们,有血缘关系的都穿红,无血缘关系的俱挂绿,等级之差可谓明显,有一次一群武将为争夺一领红锦袍竟大打出 手,乱作一团。

在征方腊的战争中,朝廷给梁山好汉的赏赐也是按天罡、地煞区分的,天罡星赏的是御酒、锦衣,而地煞星赏的就差多了,只是一般的缎匹,连酒 都没有。征方腊成功以后,朱武是幸存者之一,但朝廷并未因为他是卢俊义这一路兵马的军师、副总指挥而特别封赏,依然以正将、偏将划分。正将封忠武郎,偏将 封仪节郎,差了一个档次。

朱武的功劳比起天罡星中的李应、穆宏等很多人,只高不低,所得待遇却远远不及。

在宋、吴实际主管下的梁山集团,朱武的处境很尴尬,专业技能与吴用重叠,绰号比吴用叫得还响,不受吴用挤压才怪。朱武上梁山是借史进的关 系,而史进是托的鲁智深的门路,鲁智深入伙又是托的孔明、孔亮的关系。这样关系托关系、路子找路子办成的事,总有种“强扭的瓜不甜”的味道。再加上朱武上 梁山之前与宋江从无往来,上梁山的时间又比较晚,没什么资历,不受宋江重视也就不足为奇了。更倒霉的是朱武上梁山不久晁盖便牺牲了,朱武连另投其主的机会 都没有了。

地煞星第一的排位,同参军务头领的职务,一切看起来风光,其实有名无实,鸡肋而已。朱武的悲剧告诉我们,领导干部的排位很重要,有时哪怕只差一位,所得的待遇也会天壤之别。还有,有能力提早施展,不要等职位定下来之后再发挥,那就晚了。

朱武这个人物先说到这,现在翻回头还说史进。史进自“大闹史家村”之后,随朱武等三人来少华山避难,朱武想拉史进入伙,史进不肯,道:“我 是个清白好汉,如何肯把父母遗体来点污?劝我落草,再也休提。”此时史进对生活还是有幻想,他的想法是“寻得师父,也要那里讨个出身,求半世快乐。”金圣 叹在评水浒中说的明白,此时史进的初衷,也正是一百单八将的初衷(实惟一百八人之初心也),于是史进打点行装离开了少华山。然而史进并没有与少华山完全断 绝关系,手下的庄客全部留在山寨,自己的绝大部分财产也寄存在了那里。史进这样做,估计也是在为自己留条后路,他对“寻师父、讨出身”的计划其实很没底。 不过这种当断不断、藕断丝连的做法,也为史进后来重返少华山埋下了伏笔。

史进离开少华山,往延安府寻找师傅王进,路过渭州,在那里遇到了一个英雄人物——提辖官鲁达。这个鲁达一出场,便掀起了《水浒》中第一个大的高潮——拳打镇关西。

“拳打镇关西”这段情节,充分表现出鲁达的为人和鲜明的个性。用金圣叹的话说“写鲁达为人处,一片热血直喷出来,令人读之深愧虚生世上,不 曾为人出力”。那么鲁达的鲜明的个性体现在那些方面呢,拳打镇关西又有哪些不为人知的玄机,鲁智深当和尚是不是人为操控,当和尚之后又做了哪些惊天动地的 大事?请看下回——鲁智深。

Veröffentlicht in: on Februar 2, 2010 at 17:18  Hinterlasse einen Kommentar  

第二章:高俅

01高俅发迹的秘密:足球加运气

高俅这人,身上的长处还是不少的,书上说他“吹弹歌舞,刺枪使棒,相扑顽耍,亦胡乱学诗、书、词、赋”。可以说高俅这厮在音乐、武术、文化、体育等方面都有“造诣”。除此以外,最拿手的绝活还是踢得一脚好球。黄金右脚也好、黄金左脚也罢,总之高俅的球技在京城是相当出名的,知名度大概不会比现在的郑智、李玮峰他们低,“高/span>”的外号便由此得来。

踢球这项运动在两个时代最流行,一是北宋,二是现代。高俅这种人,如果生在其它朝代,可能永远只是一个小混混。然而高俅很幸运,生在了一个踢球盛行的年代。

像高俅这样文化方面懂一点,音乐方面通一点,足球踢得好一点,道德方面“前卫”一点的社会青年,若是生在现代,那肯定是娱乐圈、体育圈里的焦点。偶尔弄出点球场暴力、花边新闻,偶尔踢进一两个“世界波”,高俅的知名度估计不是如今男足国脚们所能比的。运气好的话,说不定还能带领中国队踢出亚洲,在世界杯上夺个名次什么的。当选世界足球先生,成为中国的马拉多纳也说不定。可他偏偏生活在宋代,并且转会到了皇家足球俱乐部——齐云社,高俅的人生开始朝着另一个轨迹发展。

高俅加入皇家足球俱乐部“齐云社”事出偶然,当时高俅正像一只足球一样被提来踢去,柳世权把他踢给董将士,董将士不敢接,把他踢给小苏学士,小苏学士不愿接,一倒脚又把他踢给了当朝驸马王晋卿,王晋卿见高俅是个“人才”,于是不再倒脚,留在了自己府里。

时间不长,时为大宋朝端王爷兼足协主席的赵佶看中了高俅,高俅那一记“凌空抽射”给端王留下了太深的印象,赵佶一句话,把高俅的组织关系从驸马府转到了端王府。从此高俅成了“齐云社”的主力球员,与端王成了黄金搭档,形影不离。

后来赵佶从端王爷兼足协主席的位置上退下来,摇身一变当了皇帝,即宋徽宗。作为“齐云社”一号主力球员,高俅很快成为徽宗皇帝重点培养、提拔的对象。

对于高俅这样非科班出身的体育明星,要挤进宋朝文官圈子很不现实,因为在宋朝,县长以上的文官都要具有进士资格,高俅连秀才都够不上,徽宗皇帝想提拔也没有理由和借口。于是提拔高俅只有从武将方面入手了,宋徽宗为了提拔高俅做武官,也颇费了一翻心思,先把高俅下放到基层边关,镀一镀金,然后再调回中央,为升迁打下基础。

在徽宗皇帝的精心栽培下,高俅从一个足球队员一跃成了殿帅府太尉,真应了那句话:“朝里有人好做官”何况高俅朝里的“人”不是别人,是说一不二的皇帝。从平头百姓到国家高级干部的转变,高俅只用了半年时间。

时代造就人才,像高俅这号人,若是生在现代,他不作球星谁作球星;若是生在宋代,他不作奸臣谁作奸臣。

02三把火烧出个梁山

高俅的发家史很让人好笑,一个连董将士、小苏学士都不敢或不愿收留的混混,为什么会在小王都尉和徽宗皇帝那里受到重用呢?

董将士只是一个开药铺的本分的小市民,小本生意本本分分,在他眼里高俅这种混混是绝不敢收留在家的,影响下一代不说,还似一颗定时炸弹,指不定哪会儿就会爆炸;小苏学士是正儿八经的文化人,并且是文化名人,在他眼里如何容得下高俅这种破浪子弟,所以不愿收留。在正经的小市民和文化人眼里,高俅一钱不值,要么不敢收留,要么不愿收留。书中还特意提到“东京城里人民不许容他在家宿食”,请注意书里提到的“人民”字眼,人民二字很重要,它代表了基层大众的心声。

一个为人民所不容的人,在朝廷里却得到十分的重用,并且是平步青云坐着火箭往上升,这样的朝廷不是黑暗是什么?这样的皇帝不是昏庸是什么?天下不乱才怪!

人们说《水浒》只反贪官不反皇帝,我看未必。高俅的发家史说明了什么?不正说明了朝廷的黑暗,皇帝的昏庸吗。高俅、童贯、蔡京、杨戬之流受到赏识,又说明什么?没有昏君,何来奸臣。只是鉴于当时的社会背景,施耐庵不便明说罢了。

金圣叹在批《水浒》时曾说,不写高俅便写一百单八人,则是混乱源自民间(乱自下作);不写一百八人,先写高俅,则是混乱出自朝廷(乱自上作)。金圣叹不愧是才子,一语中的、入木三分。

让高俅这号人出任国家高级干部,干好事未必行,干坏事却绝对在行。新官上任三把火,高俅上任后烧的第一把火既不是操练士兵,也不是严明军纪,而是把跟他有过节的手下八十万禁军教头王进修理了一番。其实也不是王进自己跟高俅有过节,而是王进的父亲王升曾经揍过高俅,把个高俅揍得三四个月下不来床。数年之后,高俅把这笔账算在了王进身上。王进也看出了高俅要整治自己,被逼无奈,唯有离家出走,目标延安府。这是高俅上任后烧的第一把火。

后来,高俅的“兄弟儿子”(父子称呼,兄弟辈分)高衙内由于性激素分泌旺盛,看上了另一个禁军教头林冲的夫人,高俅略施小计,生生把一个老实巴交、忍气吞声的林教头逼上了梁山。这是高俅上任后烧的第二把火。再后来,杨家将的后代杨志给高俅送礼,想谋求个一官半职,哪知高太尉不买杨家将的帐,大笔批了个“不”字,收的钱也不往回退,直弄得杨志流落市井街头,实在没有钱换饭吃,不得不卖刀糊口。这是高太尉上任后烧的第三把火。

王进被迫离家出走,直接引出了史进,史进的出场又引出了少华山的三个黑帮头目朱武、陈达、杨春和提辖鲁达,鲁达又引出了林冲,林冲又引出了杨志,杨志又引出了“生辰纲案件”,生辰纲一案又引出了晁盖等人上梁山……这一系列核聚变般的连锁反应,正是这位高太尉“烧火”造成的。

可以说梁山集团日益发展壮大的背后,也有这高太尉的一份功劳。难怪施耐庵写《水浒》时一开始不写一百单八人,而先写高俅的发家史。高俅的发家史,其实就是大宋朝的*史。

八十万禁军教头王进受高俅*,被迫私走延安府。王进的离家出走,直接引出了《水浒》中第一个出场的梁山好汉——史进,史进如一根导火索,燃起了一百单八将上梁山的序幕。

《水浒》中那么多好汉,比史进重要的、更出名的大有人在,为什么单单要安排史进第一个出场呢?史进的出场对梁山意味着什么?史进的哥们朱武又是怎样一个悲情角色?请看下回——大闹史家村。

Veröffentlicht in: on Januar 31, 2010 at 18:52  Hinterlasse einen Kommentar  

第一章:前言

01:梁山好汉的出身统计

一部《水浒》共涉及到787位人物,其中有名有姓的577位(包括108位主要人物);有名无姓的9位;有姓无名的99位;书中提到但没有出场的102位。这787位人物中,共有女性78位,约占人物总数的10%,可以说女性人物在《水浒》人物中所占的比例是很低的。然而女性在《水浒》中的死亡率并不低,78位人物中明确描写死亡的有34位,约占女性总数的43%,这样高的死亡率在世界名著中是极其罕见的。女人若是生在《水浒》这部书中,一多半要成悲剧角色。

下面我们主要要讲的是梁山一百单八将,即三十六天罡、七十二地煞组合成的108条好汉。

梁山108条好汉,共涉及77个姓氏,其中以李姓最多,有7人,约占好汉总数的7%,这一比例基本与如今李姓在全国人口的比例相当,施耐庵真有先见之明。

在梁山108条好汉当中,曾经在宋朝各级政府当过公务员的有33人(以人物出场后为准);占山为王的黑社会人物有25人(以人物第一次出场为准);地主、富农出身的10人;开酒店的私营个体户出身的9人;打渔出身的8人;其他出身的23人。

尤其值得注意的是,梁山108条好汉,竟没有一个算得上真正意义上的农民,如果非要把陶宗旺算作农民出身的话,也仅此一人而已。这样的人员构成,这样的领导班子,宋江领导的梁山起义,无论如何算不上一场真正意义上的农民起义。梁山义军的政治口号和纲领是“替天行道”,这跟“分田地、均富贵、免粮税”等农民义军惯用口号和指导纲领丝毫不沾边。再说了,“替天行道”的“天”怎么讲?天下百姓,还是天子?

还有一点我们应该特别在意,一百单八将中,政府公务员出身的竟有33人,占总数的30%。这些人原本都在宋朝各级政府任职,过惯了悠闲自在的办公室生活,或多或少都对“铁饭碗”、“吃皇粮”这样的生活有些感情。这些人也构成了后来梁山领导层支持招安阵营的主体力量。

在梁山领导层最具发言权的三十六天罡中,公务员出身的达17人,如果把李逵也算在内的话(李逵曾经在江州监狱当过小牢子,也算吃过公家饭),公务员出身的将达18人,正好占梁山集团36个董事会成员的一半。难怪宋江一再坚持招安,看来走招安路线还是很有群众基础的。

当然这只是宋江坚持走招安路线的原因之一,更深层次的原因远不止这么简单,并且公务员出身的也未必就一定支持招安,比如原禁军教头林冲、原渭州提辖鲁智深、原清河县都头武松,都是铁杆的反对招安者。这个问题我们暂且不谈,以后再做详细分析。

02梁山好汉的平均年龄

梁山108条好汉中有明确年龄记载的14人(以第一次出场为准)。其中年龄最大的当属宋江,书上说是“年及三旬”,估计不会超过三十五六岁;以下是鲁智深、林冲、柴进,三十四五岁;然后是关胜、卢俊义、张顺,三十二岁;年纪最小的是史进,出道时只有十*岁;武松、施恩、孔亮、燕青的年龄相仿,都是二十四五岁;张青、杨雄、石秀的年龄记载也比较确切,分别是三十、二十九、二十八岁。这14个人的平均年龄是二十六岁,相当年轻,正是当打之年。有人会说了,拿14人代表108人,说服力不充分啊。的确,这14个人的平均年龄也许不能代表梁山108人的平均年龄。

那么梁山108条好汉的平均年龄大概有多大呢?

我们前面说一百单八将中宋江年龄最大,有什么依据?没有依据,只是笔者的一种感觉。在宋江行走江湖逃难的时候,所有遇到宋江的人都称宋江为哥哥,这是不是能说明宋江在这伙人中年龄最大呢?也许有人会说根据黑帮组织的规矩,坐第一把交椅的无论年龄大小,下面的人都要称他为大哥。大伙一致叫宋江哥哥,不排除有这方面的原因。问题是在宋江上梁山入伙之前,也就是他最落魄的那段时间,所有遇到他的人就已经称他作哥哥了,这恐怕就不是黑帮组织行规的问题了,而是宋江的年龄确实要比其他人大些。再说以宋江那脾气,没有梁山入伙之前,若是有人按黑帮规矩称呼他,想必宋江是无论如何不会接受的。

由此笔者以为,梁山108条好汉中年龄最大的应该是宋江,宋江每每与人结拜,年龄最大的总是他。保守一点,宋江也应该是年龄比较大的人物之一。宋江上梁山时的年龄不超过三十五六岁,而其他绝大多数人的年龄又比宋江小,再加上有史进等一批二十来岁的小年轻,可以推断梁山一百单八将的平均年龄应该在三十岁左右,最大不会超过三十三岁。

平均年龄33岁,可见梁山集团领导层的年龄构成相当年轻,基本符合“领导干部年轻化”的要求。30来岁的年纪,正是事业有成、干劲十足的年龄段,也是一个人事业发展的黄金年龄。仅从此方面讲,梁山集团是很有发展潜力的,最起码可以用朝气蓬勃、年轻有为来形容。

如果有人对108将的平均年龄有疑义,不要紧,我们也可以对梁山其他好汉的年龄做个大体推断:

比如曹正是林冲的徒弟,年纪应该不会超过林冲(三十四五岁);李俊、童威、童猛与宋江结拜,认宋江做哥哥,年纪应在宋江(三十五六岁)之下;吕方、郭盛书中说是“少年壮士”,估计年龄不会超过二十五岁;孔亮二十四五岁,哥哥孔明应在二十七八岁左右(双胞胎另当别论);张顺三十二三岁,哥哥张横应在三十五六岁左右;张青三十岁,夫人孙二娘估计也差不多这个岁数;扈三娘梁山入伙时还没有结婚,以古代女子谈婚论嫁的年龄推算,扈三娘的年龄不会超过二十岁;徐宁有一个六七岁的孩子,那么他的年龄应在二十七八岁左右;汤隆是徐宁的姑舅弟弟,年龄自然在徐宁之下,朱仝、雷横、戴宗、李逵、燕顺、花荣等等很多人,一开始就称宋江为哥哥,可见这些人的年龄不会比宋江(三十五六岁)大,同理还可得出很多这样的结论……

从《水浒》一百单八将第一个出场的人物史进开始,到108人齐上梁山,前后大约用了3年时间。此时年龄最大的宋江、林冲、柴进等都是三十七八岁年纪;年龄居中的武松、施恩、孔亮等都在二十七八岁左右;年龄最小的诸如史进、扈三娘等,也就二十一二岁。

梁山好汉的年龄跨度大约在十五岁左右,宋江及以下人等都以兄弟相称,并未出现“叔父”等字眼。尤其特殊的是,宋江与孔明孔亮、李忠与史进都是师徒关系,相互之间却称兄道弟,颇为有趣。

03梁山好汉的文化水平

梁山好汉的业务分工比较细致科学,基本达到了人尽其才,上山前学的什么专业,上山后基本上就被安排在了什么岗位。有专门马战的,有专门步战的,有管后勤的,有管营销的,有开酒店的,有打探消息的,有做衣服的,有打兵器的,有医人的,有医马的,有管纪检的,有管组织的,有管财务的……形成了一整套比较完整的行政管理体系,跟一个地方行政机构差不多了。

一百单八将的分工细致而科学,可谓物尽其力,人尽其才,基本达到了“领导干部专业化”的要求。

还有一点需要说明,梁山好汉的文化水平普遍不高,绝大多数属于“大老粗”,除了宋江、林冲偶尔能吟几首诗,卢俊义、柴进、燕青勉强算个文人,吴用做过民办教师,裴宣做过法院书记员以外,其他人都谈不上什么文化素质,基本上处于文盲、半文盲状态。那些公务员出身的好汉们,以前多是武将,天天跟兵器打交道,文化程度未必怎么样,用现在的学历衡量,相当于初高中水平的已经不错了。这些人里能达到本科水平的恐怕只有韩滔、杨志两个(中过武举)。那些黑帮出身、盗贼出身、打渔出身、开酒店出身的好汉,估计大部分连小学文化都达不到,比如张横,连给弟弟张顺写信的文化水都没有。

可以说梁山好汉的文化水平普遍较低,离“领导干部知识化”的要求相差甚远。知识决定一切,一个没有文化知识的团队,注定不会有多大发展空间。

宋江其实很重视知识分子,也很重用知识分子,比如卢俊义、林冲、吴用这些文化稍高一点的,都处在梁山集团最高领导层的位置,柴进负责后勤兼财务工作,裴宣负责纪检工作,也都是很重要的部门。虽然如此,宋江在知识分子的培养方面做的却很不够,也没见他在梁山举办过什么领导干部培训班。试想朝廷招安这么一批“粗人”干什么?除了用这些人打打仗外,能放心让他们到地方上去任文职吗?这些动不动就吹胡子瞪眼、拿刀杀人的好汉们,能做好一个地方的父母官吗?

过多的大老粗聚在一起,很难形成一个长远的共同理想、施政纲领或是奋斗目标,也很难形成持久的凝聚力。宋江面对这样一个战斗力很强、文化素质很低的特殊团队,也只能用一个模糊不清的“替天行道”来维系班子内部的稳定。在梁山集团部分人眼里,奋斗的目标似乎就是“大碗喝酒,大口吃肉,论秤分金银”,快活一天算一天。

总之,梁山集团在领导干部的“年轻化”、“专业化”方面做的不错,但在最重要的“领导干部知识化”方面相当欠缺,这在一定程度上制约、阻碍了梁山集团向更高更强方面的发展。客观上讲,仅靠梁山集团领导层现有的实力,很难达到改朝换代的目的。

中国历史上的农民起义,无外乎有三种结局,一是成为改朝换代的工具,比如刘邦、朱元璋;二是被*下去,比如陈胜、李自成、洪秀全;三是接受招安,替现有朝廷出力。第一条路成功的案例很少,宋朝之前似乎只有刘邦一个;第二条路失败的案例却太多太多,宋江之前就有绿林军、赤眉军、黄巾军、陈胜、黄巢……“自幼曾攻经史”的宋江想必对这些已了如指掌,梁山集团具体走哪条路,他心里可能已反复权衡了很多次。

宋江之所以选择第三条路,是不是出于对自身实力的一种定位呢?改朝换代不可能,被*下去不甘心,宋江面前只剩下第三条路了,那就是:招安。不过“招安”这条路在宋江之前还鲜有人走,宋老大可以说是“摸着石头过河,第一个吃螃蟹的人”他把自己和107个兄弟当了赌注和试验品。

04《水浒》中的女人们

《水浒》中仅有的几位出场较多的女性人物,要么不守妇道(如潘金莲、潘巧云、阎婆惜、娇秀、白秀英、狄太公女儿、贾氏);要么是长舌婆(如王干娘、李大娘、刘高老婆、阎婆);要么是被男性化的女人(如扈三娘、顾大嫂、琼英、孙二娘、段三娘);要么就是纯粹的受害者(如金翠莲、刘太公女儿、林冲夫人、王义之女、瓦罐寺妇人)。除此之外,就是一些连跑龙套也够不上的小人物了。可以说凡是在《水浒》中出场较多的女性,几乎没有一个既符合古代“好女人”的标准,又落得圆满结局的女人。

《水浒》位居四大名著之列,其艺术成就世所公认,明清奇人金圣叹的“批水浒”一出世,更是画龙点睛,将这部名著推到了一个空前的高度,被誉为第五才子书。然而施耐庵在书中有意无意流露出来的蔑视妇女的封建意识,在很大程度上削弱了该书的思想价值。

梁山108条好汉中,女人只有3个,占总数的3%弱,比例实在可怜。前面我们已经提到,女性人物在整部书中只占人物总数的10%,78个女性中最后落死亡结局的有34人,且死因大部分与不正当男女关系有关。死亡率之高,死亡原因之不正常,再加上作者一再流露出的对女性的蔑视,不得不使人怀疑作者施耐庵是不是对女性怀有偏见。这已不单单是封建意识问题,在封建思想统治下,“好女人”的尺度应该是诸如“三从四德”、“贤妻良母”、“无才便是德”、“贞洁操守”、“相夫教子”这样的标准。而在《水浒》里,符合这样标准的女人几乎为零,整部书里称得上“深明大义”的女人,只有一个,就是一个叫秦玉兰的女人。这个秦玉兰在《水浒》中是个不入流的角色,跑龙套都得往后站。

梁山105条男性好汉,书中明确交代成过家、有过老婆的(二奶也算)有35人,剩下的70条好汉都没有老婆。70来个光棍,30岁左右的年龄,正是精力旺盛的时候,他们个个不娶老婆,匪夷所思。在这些梁山好汉眼里,谁娶老婆,谁近女色,谁就算不得真正的好汉。这不是对女人的轻视是什么(或是变态?)。梁山好汉对女人的轻视,实际就代表作者施耐庵对女人的轻视。

作者运用其高超的写作手法,常常在书中不经意间流露出对女性的蔑视甚至诋毁。这个问题我们以后还要详谈,这里姑且带过。有人就怀疑过作者在写这部书之前,是不是在情感方面受过女人的什么强烈刺激,这种想象不无道理,至少可算一家之言。

《水浒》书中提到的几个庄园主人,比如宋家庄的宋太公、桃花村的刘太公、*山的孔太公、揭阳镇的穆太公等,都只有“太公”出场,没有“太婆”什么事,难道这些太公们的老伴都死了?笔者不禁要感叹一下,女人在《水浒》里真的不长寿啊。

《水浒》作为一部名著,看点颇多,建议几个看点读者不要错过:一是一百单八将上梁山的复杂原因(官逼民反);二是宋江与晁盖的关系及晁宋派系之争;三是梁山集团领导层108人对待招安的复杂心理及不同态度;四是一百单八将的排位问题;五是宋江、卢俊义、吴用间的三角关系;六是施耐庵对待女性的问题。

以上六大方面排位不分先后,我们以后还要逐一讲解,有兴趣的朋友不妨关注。

Veröffentlicht in: on Januar 31, 2010 at 18:46  Hinterlasse einen Kommentar  
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断章取义(quote out of context)

转自 twitter von Ai weiwei

比尔盖茨在接受《早安美国》时说,

· “中国政府对互联网的审查是很有限的,

· 要避开其实不难,

· 所以我觉得保持互联网在那里蓬勃发展非常重要。

估计环球时报为引用第一句,推特上会注意第二句,南方周末、财经媒体会引用第三句。

而已集 鲁迅-小杂感

摘自–而已集 鲁迅-小杂感(1)

· 自称盗贼的无须防,得其反倒是好人;自称正人君子的必须防,得其反则是盗贼.

· 约翰穆勒〔2〕说:专制使人们变成冷嘲。
  而他竟不知道共和使人们变成沉默

·  凡为当局所“诛”者皆有“罪”。
  刘邦除秦苛暴,“与父老约,法三章耳。”
  而后来仍有族诛,仍禁挟书,还是秦法

· 一见短袖子,立刻想到白臂膊,立刻想到全裸体,立刻想到生殖器,立刻想到性交,立刻想到杂交,立刻想到私生子。
  中国人的想像惟在这一层能够如此跃进。

(1) 本篇最初发表于一九二七年十二月十七日《语丝》周刊第四卷第一期。

(2)约翰·穆勒(John Stuart Mill,1806—1873),英国心理学家、哲学家和经济学家

Veröffentlicht in: on Januar 26, 2010 at 17:59  Hinterlasse einen Kommentar  
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